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Ringen
Ins Blickfeld des Bundestrainers geschoben

Die Leichtesten der Klasse bis 40 Kilogramm: Die an der Sportschule in Frankfurt trainierende Melory Ihm aus Hennigsdorf (rotes Trikot) wehrt einen Beinangriff ihrer Kontrahentin ab.
Die Leichtesten der Klasse bis 40 Kilogramm: Die an der Sportschule in Frankfurt trainierende Melory Ihm aus Hennigsdorf (rotes Trikot) wehrt einen Beinangriff ihrer Kontrahentin ab. © Foto: Clara Becher
Jörg Richter / 16.01.2019, 02:15 Uhr
Frankfurt Scharfer Start für die jungen Ringer-Damen: Nachwuchs-Bundestrainer Rainer Kamm hatte nach Frankfurt eingeladen, um einen Überblick über die Leistungsstärke bei den Kadettinnen, der jüngsten bei internationalen Meisterschaften zugelassenen Altersklasse zu bekommen. Aus allen Teilen Deutschlands reisten die Nachwuchsringerinnen an, um sich einen Eintrag in KammsNotizbuch zu erkämpfen. Dabei erwies sich der RSV Hansa als hervorragender Gastgeber, der mit seiner Organisation für einen reibungslosen Ablauf und ein angenehmes Umfeld sorgte.

Auch die Ringerinnen des Stützpunktes an der Oder wollten natürlich die Chance nutzen,auf heimischen Matten ihr Können zu zeigen, das sie sich im harten Training angeeignet haben. Das Ranglistenturnier des DRB ist dabei der erste Wettkampf des Jahres, um sich ins Blickfeld des Bundestrainers zu schieben, es folgen internationale Turniere und die Deutschen Meisterschaften.

„Alle drei Bewertungskriterien werden in die Nominierung für Welt- und Europameister-schaften dieser Altersklasse einbezogen“, erläutert OSP-TrainerMichael Kothe, der vor allem auf Rebekka March verweist, die vom SV Warnemünde an die Sportschule kam und im Vorjahr bei EM und WM noch knapp an einer internationalen Medaille vorbei schrammte. Diesmal aber soll es mit Edelmetall klappen. Beim Ranglistenturnier jedenfalls dominierte sie ihrer Gewichtsklasse bis 49 Kilogramm und stand am Ende ganz oben auf dem Treppchen.

Aber nicht alle Wünsche der Ringerinnen aus dem Bundes- Leistungszentrum Frankfurtgingen in Erfüllung. „Wir sind  erst am Beginn eines langen Weges“, sagten unisono die beiden Nachwuchstrainer für den weiblichen Bereich, Felix Thätner und Marc Wentzke.

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