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Helena Kutz siegt beim deutsch-polnischen Hallenmeeting in Cottbus

Leichtathletik
Schnellste über die sechs Hürden

Kerstin Bechly / 16.01.2019, 22:15 Uhr
Cottbus (MOZ) Nach Weihnachtspause und kurzer Trainingsphase ging es für die Leichtathleten beim deutsch-polnischen Hallenmeeting in Cottbus um eine Standortbestimmung vor den Hallenlandesmeisterschaften. Die zwölf Starter des SC Frankfurt unter den rund 700 Teilnehmern kehrten dabei mit vier Medaillen und ebenso vielen persönlichen Bestleistungen zurück. Gerade in den Altersklassen der U 16 und U 18 war die polnische Konkurrenz aber kaum zu schlagen.

Helena Kutz ließ sich in ihrem Zeitlauf der Altersklasse W 13 über 60 m Hürden nicht beirren, überquerte nach 10,56 Sekunden als Erste die Ziellinie, kam dabei fast an ihre Bestzeit vom Dezember heran und blieb am Ende auch die Schnellste aller zehn Starterinnen ihrer Altersklasse. „Das hat sie richtig gutgemacht. Helenas Leistungen waren insgesamt das Beste, was ich gesehen habe, auch wenn sie im Sprint gestolpert ist“, fasste Trainer Hartmut Schulze zusammen. Im Weitsprung erreichte die Landeshallenmeisterin des Vorjahres gute 4,44 Meter und wurde Dritte.

Stabile Winterleistungen im Weitsprung zeigt Pauline Balkow. Die 15-Jährige verfehlte in Cottbus mit 4,73 ihre persönliche Bestmarke vom November nur um drei Zentimeter und sicherte sich den zweiten Platz in der U 18. Erstmals ging sie auch über 200 Meter an den Start, lief laut Schulze noch mit angezogener Handbremse und platzierte sich unter 38 Läuferinnen im Mittelfeld.

Die vierte Medaille für den SC Frankfurt holteIan Constantine Kehder. In seinem Zeitlauf der M 11 über 800 m hatte er sich in 2:48,54 Minuten durchgesetzt.

Ebenfalls weit vorn platzieren konnten sich Mattes Hanschke als Vierter über 800 m sowie Maximilian Pape (beide M 12) im Weitsprung und Tim Thielemann (M 13) über 60 m Hürden, die jeweils Fünfter wurden. Persönliche Bestleistungen gelangen Tim, Pauline sowie Pit Lüde-mann (U 18) im Sprint, ohne dass die Drei damit jedoch das Finale erreichten. Elena Harth (W 12) verbesserte sich im Weitsprung.

„Etliche Ergebnisse unserer Sportler, so im Weitsprung und über 800 Meter, waren okay. Mit den Schnelligkeitsleistungen war ich nicht zufrieden, da kann man trotz unserer eingeschränkten Möglichkeiten mehr machen“, bilanzierte Hartmut Schulze. Er hätte sich aus Trainersicht gewünscht, dass der Veranstalter angesichts der großen Teilnehmerzahl in vor allem bei den Sprintwettbewerben mit bis zu elf Vorläufen ein B-Finale durchgeführt hätte, „wie es der Deutschen Leichtathletikordnung entspricht und damit den schnellsten Sprintern einen zweiten Lauf ermöglicht.“

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