Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür im naturwissenschaftlichen Gymnasium

Bildung
Bei Gauß beginnt es mit dem Test

Physikalische Experimente: Bernd Meinert zeigt interessierten Besuchern, was sie im Physikunterricht erwartet. Nick Lausmann (Mitte) schaut zu.
Physikalische Experimente: Bernd Meinert zeigt interessierten Besuchern, was sie im Physikunterricht erwartet. Nick Lausmann (Mitte) schaut zu. © Foto: Rene Matschkowiak
René Matschkowiak / 21.01.2019, 07:30 Uhr - Aktualisiert 21.01.2019, 08:36
Frankfurt ( ) Das Friedrich-Gauß-Gymnasium ist eine der gefragtesten Bildungseinrichtungen in der Stadt. Das zeigte sich auch wieder am Tag der offenen Tür am Sonnabend.

Erfolge bei nationalen und internationalen naturwissenschaftlichen Olympiaden sind am Gauß-Gymnasium eher die Regel. Gerade erst haben es im Fachbereich Physik zwei Schüler in Biologe und ein Schüler in Mathematik unter die jeweils 50 besten Schüler in Deutschland geschafft, die sich zu internationalen Olympiaden qualifizieren wollen. Trotz hoher Ansprüche ist das Gauß-Gymnasium eine der gefragtesten Bildungseinrichtungen der Stadt. Der Tag der Tür sorgt regelmäßig für großen Andrang, so auch am vergangenen Sonnabend. Erforderlich ist auch ein Eignungstest, der zwingend geschrieben werden muss, um an der Schule aufgenommen zu werden.

Marlon Schumann will auch auf das Gauß-Gymnasium wechseln. So richtig vorbereiten auf den Test kann man sich allerdings nicht, wissen die Eltern. Der enthält psychologische Inhalte, die danach ausgewertet werden. Allerdings besucht er schon seit der dritten Klasse die Arbeitsgemeinschaft Mathematik am Gauß-Gymnasium. Ob das die Voraussetzungen verbessert, wird sich jedoch erst nach dem Ergebnis zeigen.

Eine Arbeitsgemeinschaft leitet auch Franziska Walpert. In ihrem Science Club wird Wissenschaft ausschließlich in englischer Sprache vermittelt. Extra dafür wurden US-Amerikanische Schulbücher angeschafft. Die Pädagogin, die Chemie und Biologie studiert hat, war selbst länger im Ausland. „Man muss sagen, dass die Amerikaner insbesondere bei der Vermittlung von Wissenschaft in der Schule ein bisschen weiter sind als in Deutschland“, erklärt sie. Eigentlich ist die Arbeitsgemeinschaft nur für Schüler der 8. und 9. Klasse geöffnet. Allerdings kommen auch Schüler der 10. Klasse noch vorbei. Einige von ihnen nehmen jetzt auch an einer recht exklusiven Neurowissenschaften-Olympiade teil.

Freilich dreht sich am Gauß-Gymnasium nicht alles um Wissenschaften. Sophie Bittner spielt im Musikraum auf einigen Instrumenten. So richtig entscheiden was ihr wichtiger ist, Musik oder Naturwissenschaften, kann sie nicht, meint sie lachend. Mit einem Schülertaxi kommt sie jeden Morgen aus Bremsdorf nach Frankfurt. Abfahrt ist, wenn die Uhr halb sieben anzeigt. „Es ist in Ordnung“, erklärt sie. Sie kannte das Gymnasium von ihrer großen Schwester und war sich sicher, dass die lange Anfahrt lohnt.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG