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Vorsitzender des Stadtverbandes kandidiert für Landtag und  Stadtparlament

Kommunalwahl 2019
Wilko Möller AfD-Direktkandidat

Wilko Möller: Vorsitzender des AfD-Verbandes
Wilko Möller: Vorsitzender des AfD-Verbandes © Foto: Winfried Mausolf
Heinz Kannenberg / 21.01.2019, 07:45 Uhr
Frankfurt (MOZ) Der Stadtverband Alternative für Deutschland (AfD) geht mit Wilko Möller als Direktkandidaten in den Landtagswahlkampf. Der Vorsitzende des Stadtverbandes wurde auf einer Mitgliederversammlung am Sonnabend mit einer Enthaltung gewählt. Möller, der als Bundespolizist arbeitet, ist auf der Landesliste der AfD auf Platz neun platziert. Er rechnet sich gute Chancen aus, dem nächsten Landtag anzugehören.

Zugleich wählten die AfD-Mitglieder ihre Kandidaten für die Kommunalwahlen am 26. Mai. 14 Kandidaten, informierte Möller, treten in drei Wahlkreisen an. Auch Möller bewirbt sich wieder um ein Mandat. Er gehört der Stadtverordnetenversammlung seit 2014 an. Damals erreichte die Partei bei ihrem ersten Antritt 11,6 Prozent und fünf Mandate. „Wir streben wieder ein zweistelliges Ergebnis an. Und wollen mit einer starker Fraktion von acht bis zehn Leuten in die Stadtverordnetenversammlung einziehen“, betont Möller.

Er gibt sich zuversichtlich, denn die AfD habe seit 2014 gelernt, die richtigen Leute als Interessenvertreter für ihre kommunalpolitischen Anliegen zu finden. Damals wären einige gewählte Stadtverordnete von der AfD zur CDU-Fraktion gewechselt. Möller sieht die AfD als einzige Opposition in der Stadtverordnetenversammlung. Er wirft dem  Oberbürgermeister vor, alle anderen Parteien in der Rathausspitze mit Posten versorgt und parteinahe Referenten eingestellt zu haben. „Beispielsweise die stärkste Fraktion, die CDU, arbeitet mit den Linken und dem OB zusammen. Das ist doch langweilig“, wettert Möller.

Möller kündigt die Erarbeitung eines Wahlprogramms in den kommenden zwei Wochen an. Es werde sich auf Schwerpunkte seines Programms, mit dem er vor einem Jahr bei den OB-Wahlen angetreten ist, konzentrieren. Ein Ziel sei es, Einsparungen im Stadthaushalt an den richtigen Punkten zu benennen. „Die Stadt muss wieder die Personalstellenzahl unter 900 Stellen reduzieren“, betont Möller. Er fordert zugleich eine Stärkung des Ordnungsamtes. „Im Bereich Ordnung und Sicherheit gibt es keine Fortschritte“, meint Möller. OB René Wilke (Linke) bemühe sich dabei, doch seiner Meinung nach nicht konsequent genug. Möller schlägt erneut einen Fonds zur Beseitigung von Graffiti an öffentlichen Fassaden vor.

Zu den Kandidaten der AfD für die Kommunalwahlen gehören unter anderem: Ingolf Schneider (Instandhaltungsmechaniker), Denny Lehmann (Vertriebsmitarbeiter),  Hanns-Peter Hartmann (Rentner, ehemals PDS-Bundestagsabgeordneter), Andreas Suchanow (Bundespolizist),  Daniel Hofmann (Selbstständiger), Meinhard Gutowski (Fahrlehrer), Michael Laurisch (Zollbeamter) und eine Frau – Elke Hofmann (Handelsvertreterin).

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