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Förderverein
Ursula Jung-Friedrich einstimmig gewählt

Ehrenamtlich engagiert: Ursula Jung-Friedrich
Ehrenamtlich engagiert: Ursula Jung-Friedrich © Foto: Frauen für Frankfurt
MOZ / 22.01.2019, 05:45 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Masae Kobayashi zählt zwar Robert Schumann zu ihren „Lieblingskomponisten“, doch mitgebracht hat sie für ihr Violinenspiel vor den Mitgliedern des Fördervereins des Brandenburgischen Staatsorchesters eine Solosonate von Bach. Sie sei noch im Probehalbjahr als 1. Konzertmeisterin, stellt sich die junge Japanerin im Klubraum der Konzerthalle vor.

Solche familiären Soloauftritte zum ganz persönlichen Kennenlernen von Orchestermitgliedern werde es im Förderverein künftig regelmäßig geben, verspricht Ursula Jung-Friedrich, die in der Jahresversammlung des Fördervereins einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Vom privilegierten Blick hinter die Kulissen zum Beispiel bei Proben und bei neuen Orchestervorhaben erhofft  sich die Rechtsanwältin auch eine wachsende Mitgliederzahl. Bisher begeistern sich 87 Musikfreunde aus Frankfurt und Umgebung als „Kulturverstärker“, wie es im Logo des Fördervereins heißt.

Ursula Jung-Friedrich, gut vernetzt in Wirtschaft und Politik,  löst Friedrich Hesse in dieser ehrenamtlichen Funktion ab. Sechs Jahre leitete der Sparkassenchef im Ruhestand den Verein. Dafür  dankten ihm nicht nur seine ehrenamtlichen Mitstreiter, sondern auch der neue Generalmusikdirektor Jörg-Peter Weigle und Intendant Roland Ott, die sich den Vereinsmitgliedern ebenfalls erstmals persönlich vorstellten.

Mit ihrer erst vor wenigen Monaten begonnenen Arbeit hätten sie bereits erfahren, wie wichtig die gemeinnützige Arbeit des Fördervereins ganz besonders für die Nachwuchsarbeit und als Lobby für das Orchester in der Öffentlichkeit sei. Er schätze das offene Klima,  die gute Substanz und den hohen Anspruch des Orchesters, das in der Stadt weniger gute Noten erhalte, so die ersten Frankfurter Eindrücke von Jörg-Peter Weigle. Geld für mehr  Uraufführungen erhofft sich der Generalmusikdirektor auch aus dem Spendentopf des Fördervereins. Angesichts des kommenden Beethoven-Jahres denke er an „zeitgenössische Reflexionen zur 9.Sinfonie“, verriet er.(red)

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