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Fanfarengarde
Auftakt mit Musik und Geschenk

Gibt den Takt vor: Auch beim Neujahrsempfang der Fanfarengarde steht Hans Jörg Laurisch am Dirigentenpult und führt sein junges Ensemble zu harmonischem Spiel, für das die Gäste mit Applaus danken.
Gibt den Takt vor: Auch beim Neujahrsempfang der Fanfarengarde steht Hans Jörg Laurisch am Dirigentenpult und führt sein junges Ensemble zu harmonischem Spiel, für das die Gäste mit Applaus danken. © Foto: Rene Matschkowiak
René Matschkowiak / 22.01.2019, 06:15 Uhr - Aktualisiert 11.02.2019, 17:07
Frankfurt (Oder) Einen vor allem musikalischen Neujahrsempfang gestaltete die Frankfurter Fanfarengarde. Dabei wurde zudem Bilanz gezogen und auf das neue Jahr vorausgeblickt.

Auch in der Fanfarengarde wurde das neue Jahr am Sonnabend gebührend begrüßt. Natürlich mit Klängen der Fanfaren und Trommeln, wie es sich im Haus der Musik gehört. Ganz ohne Reden ging der Neujahrsempfang allerdings auch nicht vonstatten.

„Wir sind für die Stadt da“, erklärte der Landesmusikdirektor Hans-Jörg Laurisch und das vor allem für viele Kinder. Durch die Initiative „Kultur macht stark“, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, konnte die Fanfarengarde viele neue Angebote wie etwa Hiphop und Tanz entwickeln. Längst ist der Verein vom reinen Musik- zum Kulturverein geworden.

„Wir stehen für Ideen und Kreativität, aber auch für den Abbau von Vorurteilen. Das auch grenzüberschreitend“, erklärt der musikalische Leiter. So gibt Laurisch selbst an einer Słubicer Schule Unterricht. Die Sprachbarriere ist da vielleicht das größte Problem. Sein Unterricht findet in Englisch statt. Ein polnisches Kind, das in Schottland aufgewachsen ist, übersetzt dann in die Landessprache. „Es geht eben alles“, findet er.

Gerade auch solche Aktivitäten würdigt Bürgermeister Claus Junghanns. „Die Fanfarengarde ist ein Aushängeschild für unsere Stadt, für ihr Engagement kann man nur Danke sagen“. Gern hätte die Fanfarengarde auch ihr Domizil an der Robert-Havemann-Straße einmal komplett saniert. Das allerdings muss nun schrittweise erledigt werden. „Nachdem alle Zahlen auf dem Tisch gelegen haben, mussten wir feststellen, dass wir das nicht schaffen können“, so Ines Bimberg, im Verein verantwortlich für die Finanzen.

„Gerade durch Auftritte an anderen Veranstaltungsorten entstehen hohe Kosten, etwa für die Saalmieten“, erklärt Josef Lenden. „Wir müssten dann die Eintrittskarten sehr teuer verkaufen, was auch nicht in unserem Interesse ist“. Zwar gibt es auch im Haus der Musik einen Saal, der ist aber ausgestattet wie vor dreißig Jahren. Altes Parkett, Bestuhlung wie im Kino mit starren Sitzreihen und eine zu kleine Bühne. Außerdem waren die sanitären Anlagen bisher nicht dazu angetan, größere Veranstaltungen abzuhalten.

Dieses Problem jedoch konnte dank Spenden und Hilfe von Sanitärmeister Siegfried Szigat jetzt da acta gelegt werden. Pünktlich zum Neujahrsempfang konnten die neuen Sanitäranlagen sehr zur Freude der Musiker eingeweiht werden.

Auch im Saal soll etwas passieren. Die alten Sitzreihen sollen raus, das Parkett erneuert und die Bühne vergrößert werden. Dafür allerdings bedarf es noch einiger Spenden. Die Möglichkeit, solche abzugeben, haben Freunde der Fanfarengarde  schon am 23. Februar. Dann findet wieder das große Benefizkonzert statt, für das sich die jungen Musiker auf viele Zuhörer und Zuschauer freuen.

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