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Auch Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer lässt sich die gebackenen Riesenbuchstaben beim Neujahrsempfang im Fürstenwalder Dom schmecken

Neujahrsempfang
Geladene Gäste vernaschen die CDU häppchenweise

Zum Aufessen: Annegret Kramp-Karrenbauer, Ingo Senftleben und Karin Lehmann halten die drei Anfangsbuchstaben ihrer Partei im Großformat in der Hand. Julia Skrandies (l.) und ihre Kollegen vom Café M5 haben sie in Laugenteig gebacken.
Zum Aufessen: Annegret Kramp-Karrenbauer, Ingo Senftleben und Karin Lehmann halten die drei Anfangsbuchstaben ihrer Partei im Großformat in der Hand. Julia Skrandies (l.) und ihre Kollegen vom Café M5 haben sie in Laugenteig gebacken. © Foto: Jörn Tornow
Manja Wilde / 22.01.2019, 10:05 Uhr - Aktualisiert 22.01.2019, 10:14
Fürstenwalde (MOZ) „Das duftet aber gut.“ Annegret Kramp-Karrenbauer, die Bundesvorsitzende der CDU, blickt auf das große Brett, das sie gerade in die Hand gedrückt bekommen hat. Ein riesiges C liegt darauf, hergestellt in Laugenteig, und deftig gefüllt mit Schinken. Julia Skrandies und ihre Kollegen vom Fürstenwalder Café M5 haben die drei Anfangsbuchstaben der Christlich Demokratischen Union gebacken – und beim Neujahrsempfang im Fürstenwalder Dom verteilt.

Knapp 300 Gäste sind der Einladung gefolgt. Dass die neue Bundesvorsitzende den Kreis-Empfang ihrer Partei in ihren Terminkalender eintakten konnte, ist dabei eher einem Zufall geschuldet: „Wir hatten sie schon im Sommer angefragt, bevor Frau Merkel gesagt hat, dass sie nicht mehr antritt“, sagt Karin Lehmann, die Kreisvorsitzende.

Annegret Kramp-Karrenbauer beim Neujahrsempfang der CDU
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Aber nun ist die Aufregung entsprechend groß. Für 18 Uhr ist das Erscheinen von Kramp-Karrenbauer angekündigt. „Ich bin neugierig, was sie so sagt“, gesteht Margot Struck, die mit weiteren Vertretern des Vertriebenenverbandes erschienen ist. „Ich will mal gucken, was sie so von sich gibt“, sagt auch Sven Erkner, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses und CDU-Mitglied. Von der Bundesregierung sei er enttäuscht, sagt der Grünheider, weil diese, im Hinblick auf den Dieselskandal „eine elende Situation für Autofahrer“ geschaffen habe. Und Fürstenwaldes Bürgermeister Matthias Rudolph (BFZ) wünscht sich, dass von den milliardenschweren Förderprogrammen, die die Bundesregierung auflegt, möglichst viel bei den Kommunen ankomme.

Und dann ist es 18 Uhr. „Sie ist schon da, wartet aber, bis alle sitzen“, sagt Karin Lehmann. Die Gäste werden ins Kirchenschiff gebeten, dann eilt AKK herein, eher unscheinbar, im dunklen Daunenmantel, flankiert von ihren drei Personenschützern. Wenig später steht sie in der Kanzel des St. Marien Doms. „Es ist mir ein besonderes Vergnügen, hier zu ihnen zu sprechen“, betont sie. Natürlich ist das Superwahljahr eines ihrer Themen. „Zufriedenheit hängt mit dem persönlichen Umfeld zusammen. Dafür sind die Kommunalwahlen besonders wichtig, weil nirgends der Staat den Menschen so nah ist, wie dort“, sagt die 56-Jährige. Und dafür wiederum seien die vielen Ehrenamtler unerlässlich, die sich zur Wahl stellen und nach Feierabend Politik machen.

Stellvertretend für sie alle wurde am Montagabend Michael Stark aus Fürstenwalde ausgezeichnet. Der 75-Jährige ist seit 50 Jahren Mitglied der CDU, führte lange Zeit den Stadtverband der Partei. „Das war schon aufregend“, gesteht er nach der Auszeichnung von höchster Stelle.  

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Annegret Kramp-Karrenbauer besucht Fürstenwalde

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