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Fußball
Extralob für die Defensive

Abwehrmänner auf der Hut: Der Frankfurter Erik Huwe (rechts) rettetete mit seinen anderen Defensiv-Männern so manche Situation gegen den Ludwigsfelder FC. Mit den Gästen waren auch die Ex-FCFler Florian Matthäs (links) und Bruder Felix an ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt.
Abwehrmänner auf der Hut: Der Frankfurter Erik Huwe (rechts) rettetete mit seinen anderen Defensiv-Männern so manche Situation gegen den Ludwigsfelder FC. Mit den Gästen waren auch die Ex-FCFler Florian Matthäs (links) und Bruder Felix an ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. © Foto: michael benk
Eberhard Fehland / 04.02.2019, 03:15 Uhr - Aktualisiert 04.02.2019, 06:49
Frankfurt (Oder) (freier Autor) Die Fußballer des 1. FC Frankfurt und des Ludwigsfelder FC lieferten sich ein interessantes, abwechslungsreiches Testspiel. Aber nur die Gastgeber verließen nach dem 2:1 (1:0) bei trübem Wetter zufrieden den Kunstrasen.

„Es hat Spaß gemacht, der Sieg war verdient“, wertete Jan Mutschler. Nach „ekligen Kraft- und Konditionswochen für die Spieler“ zeigte sich auch Frankfurts Coach angetan vom zeitigen Pressing, von guten Spielzügen und natürlich von den beiden Toren. „Hinsichtlich der Abstimmung und der Kommunikation gibt es noch Reserven, das hat der späte Gegentreffer von Christopher Lemke gezeigt.“ Dennoch verdiente sich die Defensive ein Extralob gegen den Oberliga-Aufsteiger. Erik Huwe, Ruven Bertel & Co klärten mit Kopf oder dem ganzen Körper manch‘ gefährliche Situation, blockten so einiges ab.

Nach einigen Weitschussversuchen der Gäste sorgte Sebastian Henning für die Führung. Der 19-jährige Stürmer, der ansonsten einen schweren Stand gegen die kompakte LFC-Abwehr hatte, mogelte sich an Dennis Nüsse vorbei, wurde gestreckt. „Den ‚Elfer‘ hat der prima herausgeholt“, merkte man etwas sarkastisch von der Ludwigsfelder Bank an. Den Foulstrafstoß versenkte Paul Karaszewski wie gewohnt cool und platziert in die untere linke Ecke.

Kurz vor und nach der Pause wurde der Vergleich etwas ruppiger, häuften sich Nicklichkeiten, Fouls und Revanchefouls. Selbst die Übungsleiter beider Seiten beteiligten sich mit verbalen Attacken. Der Eisenhüttenstädter Marcel Riemer hatte Mühe, die Wogen zu glätten und griff mehrmals zum Gelben Karton. Ja, die Emotionen ... Hinterher hatten sich (fast) alle wieder lieb.

Obwohl sich die Ludwigsfelder von Anfang bis Ende redlich mühten, konnten sie sich lange Zeit nicht belohnen und mussten sich auf Weitversuche beschränken. Bei den Oderstädtern versuchte das vor allem John Lukas Sauer. Das vorentscheidende wie überraschende 2:0 besorgte Artur Aniol mit Kopfball nach Freistoß von Robin Grothe.

„Nein, verlieren wollten wir heute nicht, aber Frankfurt ist ja ein guter Brandenburgligist“, urteilte ein sichtlich enttäuschter Volker Löbenberg. Auf die Frage, welche Rolle die Ex-Frankfurter Zwillinge Florian und Felix Matthäs im LFC-Team spielen, meinte der Coach nur: „Eine gute – wenn sie denn wollen.“ Hier, an alter Wirkungsstätte, lieferten die Studenten jedenfalls eine passable Vorstellung ab.

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