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FHC-Handballerinnen verlieren nach Acht-Tore-Pausenrückstand bei der HC Oschlag-Kropp-Tetenhusen

Handball
Aufholjagd nicht belohnt

Matthias Braun / 11.02.2019, 11:46 Uhr
Frankfurt (MOZ) Owschlag. Die Handballerinnen des Frankfurter HC haben am Sonnabend ihr Auswärtsspiel bei der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen mit 25:31 (11:19) verloren und rutschten in der Dritten Liga Nord auf Rang 4. Erfolgreichste Werferinnen der Gäste waren Michéle Dürrwald und Vanessa Plümer mit je sechs Treffern.

Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und lagen schnell 4:1 in Führung (5.). Als sich die Frankfurterinnen gefunden hatten, fielen die Treffer in der Folge wechselseitig und die Partie blieb bis zum 8:6 (12.) ausgeglichen.

Zwei Zeitstrafen gegen Theresa Loll und Kathleen Müller, zehn torlose Minuten der Gäste und auf der anderen Seite sieben Treffer in Folge für die Hausherrinnen zum 15:6 (21.) brachten die Schützlinge von Wolfgang Pötzsch aber komplett aus dem Rhythmus. „Da hat unsereDeckung schlecht gestanden“, grantelte der Frankfurter Trainer. „Zudem sind uns zu viele Fehler unterlaufen und die Torhüterin des Gegners hat sehr gut gehalten.“ Zwar fingen sich die Gäste wieder etwas, konnten den Rückstand bis zur Pause aber nur geringfügig verkürzen.

Mit neuem Mut kam der FHC aus der Kabine, stand jetzt in der Deckung stabiler und knabberte mit drei Toren am Stück am großen Vorsprung der Norddeutschen (33.). Eine Zeitstrafe gegen Theresa Loll bremste die Aufholjagd zunächst, aber noch gaben sich die Oderstädterinnen nicht geschlagen: Weitere vier Treffer in Folge, und es hieß nach 38 Minuten plötzlich nur noch 18:21 aus Sicht der Gäste. Und kurz darauf war die Pötzsch-Truppe beim 21:23 tatsächlich wieder in Schlagdistanz (43.).

Zwei Strafen in direkter Folge gegen FHC-Rückraumschützin Michéle Dürrwald spielten den Gastgeberinnen dann aber in die Karten, die ihren Vorsprung vorentscheidend wieder auf 28:21 ausbauen konnten (52.). „Das waren Undiszipliniertheiten, die leider verhindert haben, dass das Spiel in dieser Phase kippt“, war der FHC-Übungsleiter unzufrieden. Zumindest die Abwehr-leistung in der zweiten Halbzeit sei aber „ein Schritt in die richtige Richtung“ gewesen, versuchte Pötzsch dem Spiel trotz der fünften Saisonniederlage etwas Positives abzugewinnen.

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