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Bundesweites U-21-Ranglistenturnier in Strausberg

Judo
Eindrucksvoller Wiedereinstieg

Kerstin Bechly / 12.02.2019, 05:00 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Bei einem Ranglistenturnier des Deutschen Judo-Bundes für die männliche U 21 hat sich der Frankfurter Sportschüler Luc Meyer nach langer Verletzungspause mit einem Sieg eindrucksvoll zurückgemeldet. Mehr als 100 Junioren-Judoka aus 14 Landesverbänden waren in Strausberg am Start.

Vor genau einem Jahr hatte sich der Spremberger Luc Meyer bei genau diesem Ranglistenturnier verletzt, war dort in der U 21 als einer der Jüngsten trotzdem noch Zweiter geworden. Erst im Herbst brachte eine Meniskus-Operation die erwünschte Heilung. Bei der 2019er Auflage des Sichtungsturnieres in Strausberg dominierte der 18-Jährige mit sieben vorzeitigen Ippon-Siegen die 66-kg-Klasse. „Für Luc war dies der erste Wettkampf. Sein Sieg ist ein sehr gutes Zeichen, dass er gleich wieder den Anschluss gefunden hat“, würdigt sein Trainer Michael Rex dessen Leistung. Der zweifache Deutsche U-18-Meister von 2015 und 2017 setzt nun nicht nur große Erwartungen in eine Medaille bei den Nordostdeutschen Meisterschaften (Nodem) am Wochenende in Frankfurt, „sondern kann sich dann auch bei den Deutschen Meisterschaften hoffentlich belohnen“, so Rex.

Mit Elias Pracht (-81 kg) und Darius Röming (-90 kg,  beide JC 90 Frankfurt) beendeten zwei weitere Sportschüler von der Oder das Turnier als Dritte. Elias gewann fünf von sechs Kämpfen, Darius erzielte drei Siege. „Beide sind gerade erst in die höhere Altersklasse gewechselt. Dass sie es gleich aufs Podest geschafft haben, zeigt ihre Klasse“, urteilt ihr Trainer. Die 81-kg-Gewichtsklasse hatte sich durch ein starkes Teilnehmerfeld ausgezeichnet. Hier verlor Elias Pracht, der auf zweimal DM-Bronze blickt, einen entscheidenden Kampf am Boden und verpasste damit den Einzug ins Finale. In der Gewichtsklasse -90 kg ist es laut Michael Rex schwer, vorn mitzukämpfen. Umso mehr sei der dritte Platz des Deutschen-U-18-Meisters Darius Röming zu würdigen.

Während zwei weitere Podestplätze für Brandenburg nach Potsdam gingen, blieb diese Ehrung weiteren Frankfurtern verwehrt. Rico Buchwalter (-66 kg) hatte nach einem Sieg den nächsten gut laufenden Kampf verletzungsbedingt aufgegeben, um sich für die Nodem zu schonen. Robin Bahlo, der gerade in diese Gewichtsklasse gewechselt war, gewann in der Vorrunde alle Kämpfe und verlor in der Hoffnungsrunde durch eine Unachtsamkeit.

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