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Kommunalwahlen
Linke stellt 26 Bewerber für den 26. Mai

Thomas Gutke / 04.03.2019, 08:45 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Frankfurter Linke geht mit 26 Kandidaten verteilt auf drei Wahlkreise in die Kommunalwahlen am 26. Mai. Über die Liste wurde am Sonnabend auf einer Mitgliederversammlung in der Lennéschule abgestimmt. Spitzenkandidaten sind die Fraktionsvorsitzende und Erzieherin Sandra Seifert, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung und Obstbauer Wolfgang Neumann, sowie Jan Augustyniak, Vorsitzender des Linken-Kreisverbandes.

Neun der 14 Mitglieder umfassenden Linksfraktion im Frankfurter Stadtparlament treten erneut zur Wahl an, darunter Kita-Leiterin Karin Muchajer oder Wolfgang Welenga vom Stadtfeuerwehrverband. Die Namen von fünf Stadtverordneten finden sich dagegen nicht mehr auf der Kandidatenliste wieder. Dazu zählen langjährige Kommunalpolitiker wie Frank Henke, Geschäftsführer bei der Baufi GmbH, und Birgit Schmieder, Vorstand der Woge Süd – ein großer personeller Einschnitt für die Partei. „Wir haben mit beiden mehrere Gespräche geführt, sie wollten jedoch aus privaten Gründen nicht mehr antreten“, bedauert Jan Augustyniak. Auch Franziska Demel, Dietmar Kraft und Ella Schleese kandidieren nicht mehr für die Linke.

Demgegenüber stehen neun Bewerber, die sich erstmals aufstellen lassen, so wie Henrik Bellin, Geschäftsführer beim sozialen Träger Pewobe, Silvia Walter, Finanzbuchhalterin bei der IHK Ostbrandenburg, oder Frank Kreitner, der für AcelorMittal arbeitet und als Kreisgeschäftsführer bei der Linken tätig ist.

Im Vergleich zur letzten Wahl hat sich die Kandidatenliste nahezu halbiert; 2014 trat die Partei mit 50 Bewerbern verteilt auf damals noch fünf Wahlkreise an. Jetzt sind es 26, davon 11 Frauen. „Wir haben mehr als 75 Gespräche geführt. Es ist schwieriger geworden Kandidaten zu finden, die Absagen hatten häufig familiäre Gründe. Das Stadtverordnetenamt ist zeitaufwendig“, sagt Augustyniak.

Erklärtes Ziel der mit rund 250 Mitgliedern größten Partei der Stadt ist es, als Sieger aus der Wahl hervorzugehen. „Ein linker Oberbürgermeister braucht eine starke Linke-Fraktion“, ist der Kreisvorsitzende überzeugt. Das Kommunalwahlprogramm wurde bereits Anfang Februar verabschiedet. (thg)

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Norbert Wesenberg 04.03.2019 - 10:47:17

Die Unbelehrbaren

Betrachtet man das Foto zum Artikel, so fühlt man sich an eine Rentnerveranstaltung der Volkssolidarität erinnert. Da sitzen sie nun die Vertreter eines gescheiterten Sozialismusexperiments; einer aussterbenden Generation. In vorderster Front natürlich der Genosse Rohrbach von der SED Kreisleitung Frankfurt (Oder).

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