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Der Oderpokallauf erfährt am 26. Mai einen neuen Kurs.

Leichtathletik
Vom Stadion zum Ziegenwerder und zurück

Mehrere Jahre lang führte der Oderpokallauf als naturnahe Veranstaltung durch den Wald. Jetzt geht es zurück ins Stadtgebiet.
Mehrere Jahre lang führte der Oderpokallauf als naturnahe Veranstaltung durch den Wald. Jetzt geht es zurück ins Stadtgebiet. © Foto: MICHAEL BENK
Kerstin Bechly / 15.05.2019, 06:30 Uhr - Aktualisiert 15.05.2019, 06:43
Frankfurt (Oder) (MOZ) Wenn am 26. Mai um 10 Uhr im Frankfurter Stadion der Freundschaft der Startschuss zum Oderpokallauf fällt, sind mit der 38. Auflage zwei Änderungen verbunden.

Harry Lipka vom MSV Tripoint hatte wie angekündigt nach gut 25 Jahren die Organisation abgegeben. Und die Veranstaltung als Bestandteil des Oder-Spree-Cups zieht nach neun Jahren vom Stadtwald Rosengarten wieder ins Zentrum zurück.

Zu dieser Entscheidung sagt der neue und erfahrene Organisator Jürgen Holzäpfel: "Im Stadtwald waren die sanitären Möglichkeiten problematisch. Duschmöglichkeiten gab es keine. Viele haben sich nicht daran gestört. Aber die Teilnehmerzahlen waren eher rückläufig." Mit dem Umzug in den Weingärtner-Sportpark und seinem inzwischen gut ausgestatteten Funktionsgebäude stehen ausreichend Duschen und Toiletten für solch eine Veranstaltung zur Verfügung. Und: "Wir bringen den Lauf an den Ort zurück, woher er seinen Namen hat: Er führt wieder an die Oder", ergänzt Holzäpfel. Er hat eine 5-km-Runde vermessen, die um das Stadion herum auf den Ziegenwerder und von dort zurückführt und ein- bzw. zweimal zu bewältigen ist. Start und Ziel für die Läufer und Walker ist jeweils im Stadion. Schon nach der Wende bis 2009 Jahre verlief der Kurs im Stadtgebiet, darunter einige Male auf den Ziegenwerder, führte allerdings über Straßen und Straßenbahngleise. Die Organisation war wegen der damit verbundenen Sperrungen aufwändig und kostenintensiv.

Auch wenn viele Teilnehmer die crossige Strecke im Stadtwald als sehr naturnah mochten, verbinden sich mit der neuen Örtlichkeit einige Hoffnungen: Das flache Profil verspricht einen schnelleren Kurs. Dadurch könnten auch die Teilnehmerzahlen wieder steigen. Bei 150 bis 200 Läufern würde sich der Lauf gut rechnen.

Infos:  5 und 10 km (Wertung Oder-Spree-Cup), 5 km Walken (ohne Wertung), alle Altersklassen, Meldeschluss: 20. Mai, Anmeldung: www.stoppuhr.net

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