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Fußball
Die Fronten schnell geklärt

Frankfurts Kapitän Christopher Göttel (Mitte, Nummer 5) versucht, vor Lars-Erik Büchle von der Spielgemeinschaft Lebus/Podelzig an den Ball zu kommen.
Frankfurts Kapitän Christopher Göttel (Mitte, Nummer 5) versucht, vor Lars-Erik Büchle von der Spielgemeinschaft Lebus/Podelzig an den Ball zu kommen. © Foto: michael benk
Hubertus Rößler / 14.08.2019, 02:45 Uhr
Frankfurt (MOZ) Die Partie am Buschmühlenweg war keine zwei Minuten alt, da musste Tiefbaus Torhüter Matthias Rapske bereits das erste Mal hinter sich greifen. Fatos Bunjaku brachte mit dem ersten seiner drei Treffer die Gäste von der Spielgemeinschaft früh in Führung. Der 35-Jährige gehörte mit 17 Treffern in 24 Partien in der Vorsaison zu den vier besten Torschützen der Kreisliga Süd. Leon Stapel legte nach 13 Minuten das 2:0 für die Gäste nach. Und spätestens als Benjamin Lange (35.) und Sergej Molodanow (38.) mit einem Doppelschlag auf 4:0 erhöhten, waren die Fronten geklärt. Immerhin konnte Paskal Korau nur Augenblicke später den Ehrentreffer für die Gastgeber zum 4:1-Halbzeitstand erzielen.

Nach dem Seitenwechsel schraubten Bunjaku mit zwei weiteren Toren sowie Lange den Vorsprung dann noch auf 7:1 hoch. "Da war heute nicht viel mehr drin, auch wenn wir das ein oder andere Tor mehr hätten machen können", sagte Tiefbau-Trainer Frank Magiera. "Zwei Großchancen wurden vergeben, außerdem hätten wir zwei Elfmeter kriegen müssen." Der 59-Jährige muss die Abgänge dreier Leistungsträger kompensieren, in der Kreisklasse werden die Frankfurter daher wohl keine großen Sprünge machen. "Wir werden versuchen, die ein oder andere Mannschaft, die vor uns liegt, zu ärgern und wollen am Ende im gesicherten Mittelfeld landen."

Abgang dreier Leistungsträger

Neben Torschützenkönig Nicky Wutzig sowie Ceyhan Güleryüz, die beide drei Ligen höher zu Blau-Weiss Markendorf wechselten, verließ auch Torhüter Kevin Triebler die Frankfurter – ausgerechnet zum ersten Pflichtspielgegner nach Lebus. "Nach der Auslosung hatte ich gemischte Gefühle. Das war heute schon etwas Besonderes für mich, gegen meine ehemaligen Mitspieler auf dem Platz zu stehen. Aber es hatte auch Vorteile, da ich sie kenne und weiß, wie sie spielen", erklärte der 26-Jährige nach der Partie. Umso mehr ärgerte sich Triebler über den Gegentreffer: "Das war unnötig, da sind wir uns zu sicher gewesen."

Ebenfalls nur bedingt zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf zeigte sich Gäste-Trainer Uwe Woyde. "In den ersten dreißig Minuten haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Danach sind wir in unseren alten Modus zurückgefallen und jeder wollte sein Tor machen. Wir hätten durchaus höher gewinnen können, aber insgesamt nehmen wir so ein Spiel gerne mit – schließlich hätte man sich hier auch blamieren können", sagte der 53-Jährige, der bis Herbst 2016 den FC Union Frankfurt trainiert hatte.

Hinsichtlich der neuen Saison haben die Lebuser und Podelziger, die in ihr zweites Jahr als Spielgemeinschaft gehen, eine klare Zielsetzung: "Wir wollen aufsteigen. Wenn alle Mann an Bord sind, sieht es auch ganz gut aus", erklärte Woyde. Allerdings weiß er, dass die Konkurrenz um die Kreisliga-Meisterschaft groß ist. So schätzt er die beiden Absteiger Groß Lindow/Finkenheerd und Fünfeichen sowie Vorjahresmeister Rießen/Möbiskruge stark ein. "Aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollen wir in die Kreisoberliga."

Die Termine im Kreispokal 2019/20

Nach der Ausscheidungsrunde stehen 32 Mannschaften in der 1. Runde des Ostbrandenburgpokals. Diese wird am 7. September ausgetragen. Die 2. Runde ist auf den 12. Oktober datiert, das Achtelfinale ist für den 16. November vorgesehen. Das Viertelfinale findet am 11. April (Ostersamstag) statt, die beiden Halbfinals werden am 30. Mai ausgespielt. Der Tag der Kreispokalfinalspiele ist dann der 20. Juni 2020. ⇥red

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