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Blamable Vorstellung: 1. FC Frankfurt verliert gegen Werderaner FC

Schnell mit dem Ball – doch auch Robin Grothe (vorn) konnte die Niederlage für den 1. FC Frankfurt nicht verhindern.
Schnell mit dem Ball – doch auch Robin Grothe (vorn) konnte die Niederlage für den 1. FC Frankfurt nicht verhindern. © Foto: michael benk
Kerstin Bechly / 25.08.2019, 19:03 Uhr - Aktualisiert 26.08.2019, 06:51
Frankfurt (Oder) (MOZ) Es war die missglückte Vorstellung einer Mannschaft, die in der Brandenburgliga weit oben mitspielen will.

So sah sich André Wolff, Vorstandsmitglied des 1. FC Frankfurt nach der 0:5-Niederlage in Werder veranlasst, sich auf der Facebook-Seite des Vereins "im Namen der Mannschaft, des Trainerteams und in meinem Namen für diese inakzeptable Leistung" zu entschuldigen.

Trainer Jan Mutschler kam nicht umhin einzugestehen, dass "wir das Spiel komplett verschlafen haben. Wir wollten offensiv und aggressiv nach vorn spielen. Aber die Abstände waren zu groß. Auch die Abwehr stand zu weit auseinander. So wurden wir fünfmal ausgekontert", fasst der 36-Jährige zusammen.

Dabei begann die Partie gegen den Werderaner FC Viktoria vor 405 Zuschauern – darunter viele Familien, die zum Saisoneröffnungsfest gekommen waren – hoffnungsvoll mit einem offenen Schlagabtausch, jedoch wenigen Chancen auf beiden Seiten. Dann setzten sich die Gastgeber erstmals erfolgreich mit Patrick Richter (29.) durch. Nach dessen 1:0 mühten sich die Frankfurter um den Anschlusstreffer. Jon Lukas Sauer konnte sich über links durchspielen und passte auf Maik Frühauf – der den Ball vor dem Tor drüber hinweg drosch. "Uns fehlt nach wie vor die Konzentration beim Torabschluss", gesteht Mutschler, der in Frühauf den besten Frankfurter Akteur sah.

Wenig später war Gabriel Franceschini Machado zur Stelle und erhöhte zum 2:0 (38.). Die Frankfurter wähnten sich da noch als die bessere  Mannschaft, die das Spiel drehen könnte. Doch auch ein Kopfball von Erik Huwe nach einem Freistoß von Robin Grothe verfehlte das Tor.

Nach dem 0:3 gibt sich Elf auf

Noch schlimmer: Als wieder einmal ein Ball nach einem Querpass verloren ging, war Werder zur Stelle und erhöhte durch Mike Weißfuß zum 3:0 (56.). Danach ergaben sich die Frankfurter ihrem Schicksal, hielten die Viererkette in der Abwehr nicht dicht und kassierten durch Ramazan Günel (61.) und erneut Weißfuß (66.) zwei weitere Gegentore. Kommentar von Jan Mutschler: "Wir sind in der Defensive einfach zu naiv." Gravierendes passierte in der Schlussphase dann nicht mehr auf dem Feld.

Auch wenn der Ärger über die hohe Niederlage hoch ist, bleibt der Trainer mit Blick auf die vorige Saison, die mit einem Unentschieden, einem Sieg und zwei Niederlagen (Liga/Pokal) begonnen hatte, zuversichtlich. "Der Fokus in der Vorbereitung lag im Fitnessbereich. Wir sind noch in der Findungsphase, müssen die Neuen ans System heranführen. Die Mannschaft hat eine sehr hohe Qualität, es besser zu machen. Am Sonnabend wollen wir das zeigen", verweist Jan Mutschler auf die Heimpartie gegen Preussen Eberswalde.

Frankfurt: Marvin Benno Lähne – Lars Wiedenhöft, Sebastian Lawrenz, Erik Huwe, Tobias Fiebig (66. Leon Herzberg) – John Lukas Sauer (56. Sandro Henning), Maik Frühauf, Paul Karaszewski, Robin Grothe (66. Bill Seiring) – Marcel Georgi, Niclas Weddemar

Schiedsrichter: Jacqueline Lünser (Dahmeland) – Zuschauer:405

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