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Kreispokal
Standards bringen den Sieg

Unions Denny Joost (links) versucht, Pneumants Bastian Fischer vom Ball zu trennen.
Unions Denny Joost (links) versucht, Pneumants Bastian Fischer vom Ball zu trennen. © Foto: michael benk
Hubertus Rößler / 10.09.2019, 05:45 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Es lief die 107. Spielminute, als den offiziell 76 Zuschauern am Frankfurter Baumschulenweg zweifelsohne die Szene des Tages präsentiert wurde. Pneumants Maik Pilowski versenkte einen Freistoß aus rund 30 Metern Entfernung zur Überraschung der Frankfurter direkt ins rechte Toreck. Das 3:1 für die Fürstenwalder war die Entscheidung in einer lange Zeit offenen Partie.

Die Gastgeber begannen als bisher siegloses Team in der Kreisoberliga gegen den Vorjahresdritten motiviert und gingen durch eine schöne Einzelaktion von Paul Rabe über die linke Seite verdient in Führung (20.). "Danach haben wir es verpasst, das 2:0 nachzulegen. Wir hatten in der ersten Halbzeit deutlich mehr vom Spiel", bedauerte Unions Trainer Nico Gärtner.

Gäste erst ab 70. Minute stark

Nach der Halbzeit machten die Oderstädter zunächst weiter Druck, blieben aber glücklos. Besser machten es die Fürstenwalder: Nach einer scharf hereingebrachten Ecke von Pilowski stand Bastian Fischer goldrichtig und erzielte per Kopf den Ausgleich (67.). Anschließend entwickelte sich ein Kampfspiel, das allerdings wenig klare Offensivaktionen bot. Zwar war beiden Mannschaften anzusehen, dass sie bei kühlem Herbstwetter nicht wirklich Lust auf die Verlängerung hatten, dennoch blieb es beim 1:1 und es gab 30 Minuten obendrauf.

Ab da machten die Gäste das Spiel. Ein Schuss von Brian Zock wurde noch abgelenkt, doch die folgende Ecke trat Pilowski erneut scharf von der rechten Seite und der eingewechselte Julian Latzel bugsierte den Ball in den linken Torwinkel zur Führung für Pneumant (93.). Anschließend waren die Gäste über Konter weiter das gefährlichere Team. Unter anderem wurde Pilowskis Schuss aus 40 Metern über den herauseilenden Frankfurter Torhüter Cornell Voigt von Roy Lehmann noch von der Linie gekratzt (103.). Von den Gastgebern kam nicht mehr viel, auf der anderen Seite vergaben die Domstädter noch mehrere Hochkaräter. Für die Entscheidung sorgte Maik Pilowski mit seinem Hammer aus 30 Metern. "Ich probiere öfters Freistöße aus. Dass es dieses Mal aus so einer Entfernung geklappt hat, ist natürlich super", sagte der 30-Jährige, der mit seinen beiden Eckbällen an allen Gäste-Toren direkt beteiligt war.

Letztlich zufrieden zeigte sich auch Fürstenwaldes Trainer Marvin Herrgoß. "Bis zur 70. Minuten haben wir nicht ins Spiel gefunden. Dann haben wir angefangen zu kämpfen. Der Sieg ist glücklich, Respekt an Union", erklärte der erst 23-Jährige, der zuvor im Nachwuchsbereich von Victoria Seelow Trainer war.

Sein Gegenüber Nico Gärtner war ebenfalls nicht unzufrieden: "Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind. Verbessern müssen wir die mangelnde Chancenverwertung und dass wir bei gegnerischen Ecken gestaffelter stehen", sagte Frankfurts Coach.

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