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Breitensport
Sportabzeichen überreicht

Kerstin Bechly / 11.09.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 11.09.2019, 11:09
Frankfurt (Oder) (MOZ) Es waren Dienstagnachmittag mehr als 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ins Stadion der Freundschaft gekommen, um gemeinsam das Deutsche Sportabzeichen abzulegen, darunter auch eine Inklusionsgruppe des Eisenbahnersportvereins. "Nur wenige haben die Anforderungen nicht erfüllt. Aber sie freuen sich auf das nächste Jahr und wollen es wieder probieren", gibt Stefan Köber die Stimmungslage wieder. Der Geschäftsführer des Stadtsportbundes hatte mit seinen Mitarbeitern, der Sportjugend, dem Landessportbund und freiwilligen Helfern den Sportnachmittag organisiert und durchgeführt.

Mit dem Sportabzeichen in Silber verließen Tabea Kaiser und Kai Hahn das Stadion. Angetreten waren sie mit dem Ziel, wenigstens Bronze zu erreichen. "Wir wollen beide zum Zoll. Da ist das Sportabzeichen eine der Bedingungen", erklärt Tabea Kaiser den Grund ihrer Teilnahme. Mit ihrem Freund hat die 19-Jährige bisher den Kraftsport für sich entdeckt, erfüllte aber sicher die Silbernorm auch im 3000-m-Lauf (18:50 Minuten). Das Seilspringen lief ebenfalls gut. "Dabei kannten wir die Technik mit dem Doppeldurchschlag bisher nicht", grient Kai Hahn, der dann 20 Versuche schaffte, was der Goldnorm entsprach. Zudem testeten sie sich über 100 Meter und beim Medizinballstoßen.

"Testen, wo ich stehe", das wollte der Booßener Philipp Lange, der Papa Mirko im Schlepptau hatte. "Das Seilspringen lief ganz gut, am liebsten mache ich aber Ausdauerläufe und bin beim DAK-Firmenlauf dabei", erzählt Philipp. Auch der Papa läuft heute ab 18 Uhr mit. Und weil die Mama sagte, sie sollten das mal ausprobieren, stellten sich Ekaterina Balashova (12) und ihr achtjähriger Bruder Petr ebenfalls den Anforderungen. Mit Erfolg.

In Frankfurt erlebte das für jedermann offene Angebot seine Premiere (Schulen gehen heute an den Start). Stefan Köber hatte mit mehr Teilnehmern gerechnet. Vielleicht wird ja am 1./2. September 2020 daraus schon ein großes Event. Denn Robert Busch, Referent beim Landessportbund, kann sich vorstellen, dass die Deutschland-Tour des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) an der Oder Station macht. Frankfurt könnte einer von vier Standorten in Brandenburg dafür werden. Bei der Premiere in Eberswalde vor gut einem Jahr waren 1500 Teilnehmer dabei, in Cottbus zuvor 3800.

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