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Handball
"So etwas habe ich noch nie erlebt"

Torhüterin Valeryia Kurliandchyk (am Ball) war gegen Heide erneut ein großer Rückhalt für die Frankfurterinnen.
Torhüterin Valeryia Kurliandchyk (am Ball) war gegen Heide erneut ein großer Rückhalt für die Frankfurterinnen. © Foto: Winfried Mausolf
Hubertus Rößler / 02.12.2019, 02:15 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Ausgelassen feierten die Spielerinnen des Frankfurter HC den 36:31-Sieg gegen den MTV Heide. Dabei wurde vor allem über das ungewöhnliche Deckungsverhalten der Gäste aus Schleswig-Holstein gesprochen. "Das Spiel des Gegners war total ungewohnt, so etwas habe ich noch nie erlebt. So habe ich das letzte Mal gespielt, als ich zehn Jahre alt war", sagte Monika Odrowska, die mit zehn Treffern beste Torschützin der Gastgeberinnen. "Wir mussten viel mehr laufen und kämpfen als sonst und vor allem unseren Kopf benutzen. Der Gegner war sehr aggressiv und hat uns keinen Platz gelassen – wie kleine Insekten. Daher freuen wir uns umso mehr, dass wir dieses schwere Spiel gewinnen konnten. Jetzt sind auf einem guten Weg, unsere Ziele zu erreichen", meinte die Polin.

Eine weitere Leistungsträgerin war Michéle Dürrwald, die immer wieder die Lücke in der offenen Gäste-Verteidigung fand. "Es war ein mega-schönes Spiel. Wir haben uns gut auf diesen ungewöhnlichen Gegner vorbereitet, waren aber vorher alle nervös. Wir wollten von Beginn an konsequent auftreten, das ist uns auch gelungen und wir haben uns nicht verrückt machen lassen", sagte die 23-Jährige. "Das war heute anstrengender als ein normales Spiel. Aber wir haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt und ein echtes Ausrufezeichen im Aufstiegskampf gesetzt."

Lob für Torhüterin Kurliandchyk

Einen wichtigen Beitrag zum fünften Sieg im fünften Heimspiel lieferte auch Torhüterin Valeryia Kurliandchyk. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Spiel. Die Abwehr stand wieder gut und hat die Ecken gut zugemacht. Für mich war es heute ungewohnt, da die Gegenspielerinnen selten aus neun Metern sondern fast nur aus sechs, sieben Metern geworfen haben", sagte die 1,73 Meter große Torfrau, die ihre Stärken vor allem bei tiefen Bällen sieht.

Begeistert von der Leistung der 18-Jährigen zeigte sich auch FHC-Präsident Wolfgang Pohl. "Valeryia war wieder ein großer Rückhalt für das Team. Wir wollen sie gerne längerfristig bei uns halten", sagte Pohl und ergänzte: "Das war ein superschnelles Spiel, bei dem unsere Mannschaft sehr gut vom Trainer eingestellt wurde und mit einer tollen Teamleistung hochmotiviert und verdient gewonnen hat."

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