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Jubiläen, Baustellen, Feste
Was in den neun Frankfurter Ortsteilen in diesem Jahr geplant ist

Festvorbereitung:  Der Vorsitzende des Festkomitees für die 700-Jahrfeier von Kliestow, Michael Macht (r.) und sein Stellvertreter Ulrich Schultheiß haben viel zu tun. Mindestens einmal wöchentlich sitzen sie abends zusammen. Bis jetzt laufe alles sehr gut, sagen sie.
Festvorbereitung:  Der Vorsitzende des Festkomitees für die 700-Jahrfeier von Kliestow, Michael Macht (r.) und sein Stellvertreter Ulrich Schultheiß haben viel zu tun. Mindestens einmal wöchentlich sitzen sie abends zusammen. Bis jetzt laufe alles sehr gut, sagen sie. © Foto: René Matschkowiak
Ines Weber-Rath / 14.01.2020, 19:00 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Frankfurt umfasst viel mehr als das Hanse-Stadtfest, die Oderweihnacht und die Veranstaltungen in den großen Kultureinrichtungen. Es spielt sich, im kleineren Maßstab, auch in den neun Ortsteilen ab. Dort wird auch in diesem Jahr viel los sein. Nicht nur, was Veranstaltungen betrifft. Der Stadtbote hat sich umgehört. Hier die wichtigsten Vorhaben im Überblick.

Kliestow feiert Jubiläum

Die Fest-Hochburg wird in diesem Jahr der Innenstadt-nächste Ortsteil sein: Die Kliestower feiern am 22. und 23. August die 700. Wiederkehr der urkundlichen Ersterwähnung ihres Dorfes. Seit einem Jahr bereitet ein Festkomitee das Programm mit großem Festumzug, Kinder- und Familienfest, Markttreiben, Ausstellung zur Ortsgeschichte, Live-Konzert am Abend und vielem mehr vor. Auch eine Radtour mit der MOZ soll es, nach dem Hohenwalder Vorbild im vorigen Jahr, geben.

Größte Baustelle ist Güldendorf

Die Güldendorfer feiern in diesem Jahr den 790. Geburtstag ihres damit ältesten Frankfurter Ortsteils. Doch eine große Jubiläumsfeier wird es erst in zehn Jahren geben, sagt Ortsvorsteherin Brunhild Greiser. Das kleine Jubiläum wird im Rahmen anderer Veranstaltungen, wie dem Erntefest, gefeiert.

Den Bewohnern und Besuchern des Ortsteils wird derweil weiter viel Geduld abverlangt. Denn in Güldendorf wird auch in diesem Jahr viel gebaut. Die Arbeiten der Deutschen Bahn an den Eisenbahnüberführungen in der Seestraße und den Weinbergen sowie den Bahnanlagen im Bereich Güldendorf sind noch nicht beendet. Für viele Anwohner gehen damit Lärm- und Staubbelastungen und vor allem lange Umwege einher. Mit dem letzten Abschnitt zur Erneuerung der Abwasserleitung kommt eine weitere Großbaustelle ins Dorf. Die Arbeiten im Auftrag der FWA sollen im März beginnen.

Neuer Schwung in Booßen

Der Ende Oktober neu gewählte Booßener Ortsbeirat hat mit den Vertretern aller elf Vereine im größten Frankfurter Ortsteil ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für dieses Jahr "gestrickt". "Bis auf den Juli soll es in Booßen in jedem Monat mindestens ein Veranstaltungsangebot geben", sagt  die neue Ortsvorsteherin Marion Krüger. Der Höhepunkt soll das Sport- und Dorffest werden, das anlässlich des 30. Geburtstages des SV Union Booßen am 15. August im Waldstadion gefeiert wird. Am 9. Mai lädt der Verein Alte Brennerei Booßen zum "Hofspectakel" ein. Premiere wird am 20. Mai der "Tag der Honigbiene" im Schulgarten feiern, der von der Imker-AG der Grundschule ausgerichtet wird. Am 3. Oktober soll die Tradition des Drachenfestes wiederbelebt werden. Der Ortsverein will erstmals ein Oktoberfest organisieren.

Über die vom Tiefbauamt der Stadt kurzfristig zugesicherte Reparatur des maroden Gehweges an der Bahnbrücke der B5 freue sich der Ortsbeirat, sagt dessen Sprecherin Bärbel Teich.

Open-Air in Hohenwalde

Nach dem Festtrubel zur 725-Jahrfeier im Vorjahr wollen es die Hohenwalder in diesem Jahr etwas ruhiger angehen. Neben dem Osterfeuer (11. April) und Open-Air-Gottesdienst in den Hellen zu Himmelfahrt (21. Mai) werden das Dorffest und Oldtimertreffen am 5. September die Höhepunkte im Veranstaltungskalender des Ortsteils sein. Auch am 6. September soll es einen Open-Air-Gottesdienst und Frühschoppen auf dem Anger geben, sagt Ortsvorsteher und Feuerwehrchef Andreas Junk. Als einzige geplante Investition nennt er die Erweiterung der Feldsteinmauer am Spielplatz.

Markendorf bekommt Markt

Die Markendorfer sehnen ihn herbei – den Einkaufsmarkt, der in diesem Jahr auf dem Parkplatzgelände am Technologiepark entstehen soll. Die Baugenehmigung ist erteilt. Am anderen Ende des Ortsteils sollen, an der Straße Am Klinikum, in Kürze die ersten Arbeiten zur Erschließung neuer Eigenheimbauflächen beginnen, weiß Ortsvorsteher Dieter Rudolf. Als wichtigste Veranstaltungen nennt er das Baumblütenfest am 4. Mai sowie das Sommer- und das Herbstfest, deren Termine noch nicht feststehen.

Siedlung feiert Erntefest

Der Höhepunkt im Veranstaltungskalender von Markendorf-Siedlung ist das Erntefest am 29. August. Als wichtigstes Vorhaben nennt Ortsvorsteherin Ilona Wuthe die Instandsetzung der Rückwand des Siedlertreffs in Eigenregie.

Lichtenberg bekommt Dorfplatz

Lichtenbergs Heimatverein bekommt aus dem Bürgerbudget 9 900 Euro für Sitzgelegenheiten und einen Spielplatz auf dem künftigen Dorfplatz. Die Zuwegung dorthin vom Hof der Feuerwehr aus zu gestalten, nennt Ortsvorsteherin Ellen Thom als weiteres Vorhaben für diese Jahr. Den Kaffeeklatsch am Dorfteich zum Muttertag soll es nach der Premiere im Vorjahr wieder geben.

Rosenfest in Rosengarten

Das Rosengartener Rosenfest steigt in diesem Jahr am 20. Juni. Schon am 25. Januar sind Interessierte vom Ortsverein auf eine Winterwanderung eingeladen. Am 9. Mai gibt es einen Trödelmarkt, am 1. Juni ein Kinderfest. Ob der Bau des neuen Feuerwehrhauses und der Bahnbrücke in diesem Jahr beginnen, stehe noch nicht fest, sagt Ortsvorsteher Hardy Lodtka.

Lossower planen noch

Der Arbeitsplan für den Ortsteil soll laut Ortsvorsteher Uwe Korsing erst in dieser Woche beschlossen werden.

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