Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Ringen
Voller Fokus auf dem Nachwuchs

Marc Wentzke war vier Jahre als Trainer für die Kampfgemeinschaft in der Regionalliga verantwortlich.
Marc Wentzke war vier Jahre als Trainer für die Kampfgemeinschaft in der Regionalliga verantwortlich. © Foto: Florian Crusius
Florian Crusius / 11.02.2020, 11:00 Uhr
Frankfurt (Oder) Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verkündete Coach Marc Wentzke vor Kurzem, dass er von all seinen Ämtern bei der Kampfgemeinschaft Frankfurt/Eisenhüttenstadt zurückgetreten ist. Ein herber Verlust für die KG, die sich jetzt neu aufstellen muss. Vier Saisons war Wentzke Trainer und Verantwortlicher und hauchte der Regionalliga-Mannschaft in dieser Zeit neues Leben ein. Ihm gelang es mit wenig finanziellen Mitteln, eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen, die in der Regionalliga immer oben mitgerungen hat.

Der Erfolg von Marc Wentzke und seinem Team machte die Sportart Ringen in der Oderstadt populärer und lockte wieder viele Fans in die Halle. Eines seiner schönsten Erlebnisse war der besondere Heimkampf in den Lenné-Passagen gegen den KFC Leipzig. "Es war zwar ein hoher organisatorischer Aufwand, der sich aber durch dieses einmalige Ambiente und die vielen Zuschauer mehr als gelohnt hat", sagt er zurückblickend.

Lehrertrainer mit vollem Einsatz

Doch hängt Wentzke jetzt seine Ringerschuhe komplett an den Nagel? "Nein", stellt er klar. "Ich bleibe dieser schönen Sportart erhalten." Denn bereits seit August 2018 arbeitet er als Lehrertrainer an der Sportschule Frankfurt. Dort ist er verantwortlich für den weiblichen Bereich der 7. und 8. Klasse. Diese wichtige Aufgabe erfordert so viel Zeit, dass ein weiteres Engagement als Trainer des Regionalligateams schlicht unmöglich ist. Die Arbeit mit den Mädels bereitet ihm sehr viel Spaß und er hat klare Ziele für die Zukunft der Talente: "Ich will den weiblichen Bereich im Ringen weiter nach vorne bringen und meine Trainingsgruppe im Speziellen so fördern, dass sie den Sprung in die nationale und später auch in die internationale Spitze schaffen."

Das erfordert eine intensive Zusammenarbeit mit seinen Trainerkollegen Felix Thätner und Michael Kothe, die die älteren Jahrgänge im weiblichen Bereich betreuen. Auch das harmoniert super, beteuert Wentzke: "Wir unterstützen uns gegenseitig und ziehen an einem Strang, denn wir haben gemeinsame Ziele."

Um die weiblichen Ringer muss man sich also auch in Zukunft in Frankfurt keine Sorgen machen. Und auch mit der KG wird es in der Regionalliga weitergehen. Schließlich halten die Frankfurter Ringer immer zusammen und haben bestimmt auch künftig das ein oder andere Ass im Ärmel.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG