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Leichtathletik
Vier Titel für Frankfurter Athleten

Fünf erfolgreiche SC-Athleten: Jakob Windmüller, Ian Constantine Kehder, Guibert Djouaka Ziwo, Levi Joe Hammann und Lisann Kubinski präsentieren stolz Medaillen und Urkunden (von links).
Fünf erfolgreiche SC-Athleten: Jakob Windmüller, Ian Constantine Kehder, Guibert Djouaka Ziwo, Levi Joe Hammann und Lisann Kubinski präsentieren stolz Medaillen und Urkunden (von links). © Foto: Kerstin Bechly
Kerstin Bechly / 14.03.2020, 06:30 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Nachwuchssportler des SC Frankfurt haben sich mit vier Gold- sowie je zwei Silber- und Bronzemedaillen und vier Urkundenplätzen bei den abschließenden Hallenlandesmeisterschaften der U12/U14 noch einmal sehr gut in Szene gesetzt. Hinzukommen 19 Bestleistungen, 14 Oderstädter waren angetreten.

Vier Einzelstarts – viermal Landesmeister: So erfolgreich wie der Frankfurter Guibert Djouaka Ziwo war bei den Titelkämpfen in Potsdam niemand. Der Landesmeister im Dreikampf dominierte seine Altersklasse M12 deutlich und kehrte überdies außer im Weitsprung mit drei neuen Bestleistungen zurück. Die 60-Meter-Hürden sprintete er als Einziger unter zehn Sekunden (9,78). Die Drei-Kilo-Kugel stieß Guibert Djouaka Ziwo auf 11,29 Meter – fast drei Meter weiter als der Zweite Lennox Giesen aus Senftenberg. Über 60 Meter blieb der gebürtige Kameruner mit 7,78 als Einziger unter der Acht-Sekunden-Marke, lief im Vorlauf sogar 7,73. "Auch Guibert muss für diese Leistungen hart trainieren und vor allem regelmäßig. Er weiß, wofür er das tut: Er möchte zur Sportschule", ordnet Trainer Hartmut Schulze die Entwicklung des elfjährigen Ausnahmetalents sein.

Guibert gehörte zum silbernen 4x-50-Meter-Staffelteam Oder-Spree der U14. Mit nur einer Hundertstelsekunde mussten sich er, sein Vereinskamerad Ian Constantine Kehder sowie Malte Kemmel und Max Erhard von der BSG Stahl Eisenhüttenstadt der Startgemeinschaft Nauen-Falkensee geschlagen geben. Gold wäre möglich gewesen. Doch noch sind Laufreihenfolge und Wechsel nicht optimal aufeinandergestellt. Ian Kehder beschloss mit den anderen 800-Meter-Läufern die Meisterschaften. In seinem Wettbewerb konnte er den Anschluss an Lennox nicht halten, behielt aber sein Tempo bei und gewann in 2:30,78 Minuten (pB) Silber.

Ihre Medaillen hatten sich die 13-jährigen Hürdensprinterinnen wahrlich verdient. Die Finalisten mussten aufgrund eines technischen Fehlers zweimal antreten. Eleonora Harth, beim ersten Mal nicht unter den besten Drei, nutzte ihre Chance und lief als Dritte über die Ziellinie, knapp über ihrer Vorlaufzeit (10,55/pB).

Obwohl noch nicht lange bei den Leichtathleten, gelang Levi Joe Hammann wieder ein Erfolg. Der Mehrkampf-Dritte der M10 sprang 4,13 m (pB) weit, was ihm die Bronzemedaille bescherte. Darüber hinaus sicherte er sich über 50 m als Fünfter eine Urkunde sowie mit Florian Mansfeld (SC), Dean Maschke (Stahl) und Florian Pikos (Leichtathletik in Beeskow) Platz 4 in der Staffel – um eine Zehntelsekunde verpassten sie Edelmetall.

Enttäuscht beendete Lisann Kubinski (W12) das Kugelstoßen. Mit dem besten Meldeergebnis in den Wettkampf gegangen, fehlten ihr drei Zentimeter für Bronze. Im letzten Durchgang gelangen ihr 7,87 m.

Über 800 Meter stark verbessert

Mit der drittbesten Vorlaufleistung empfahl sich bei den elfjährigen Jungen Jakob Windmüller für eine Medaille, wurde mit plötzlichen Fußproblemen im Finale dann leider Siebter. Die anderen sechs Zehn- und Elfjährigen des Vereins konnten noch nicht vorn angreifen, aber mit einigen Bestleistungen aufwarten. "Vor allem Florian Mansfeld und Amy Schulz haben sich über 800 Meter stark verbessert", lobt Trainerin Riccarda Bohrisch.

Zum Abschluss der Hallensaison sagt Trainer Hartmut Schulze: "Aufgrund unserer eingeschränkten Trainingsbedingungen im Winter sind die Landesmeisterschaften für uns nur eine Standortbestimmung. Jetzt haben die Athleten acht Wochen Zeit bis zu unserer Bahneröffnung. Wer die richtig nutzt, vor allem regelmäßig zum Training kommt, wird sich deutlich steigern können."

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