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"Spaß war entscheidend"

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DSTULPEN / 18.05.2009, 06:17 Uhr
Das 4. Frankfurter Fußballfest fand Sonntag wieder rund tausend Zuschauer und Mitmacher. Höhepunkt war am Nachmittag der erstmalige Oldie-Vergleich zwischen den Ex-Oberligisten FC Vorwärts und Dynamo Dresden, der im Stadion 2:1 (0:1) endete.

"Um das Ergebnis ging es nicht, der Spaß war entscheidend", urteilte auch Hans-Jürgen Dörner vom achtfachen DDR-Meister und siebenmaligen Pokalsieger Dresden. Der einstige exzellente Libero bestach auch gestern im zentralen Mittelfeld der Gäste als Techniker, Ballverteiler und als Torschütze. Sein 1:0 aus gut 22 Metern war sehenswert. Und Karl-Heinz Wienhold im FCV-Gehäuse chancenlos.

Klar, die Frankfurter hatten neben Haudegen wie Erich Hamann (64), Frieder Andrich, "Jimmy" Segger, Gerd Schuth oder Frank Geyer einige jüngere Akteure unter 50 dabei. Die Älteren aber machten hüben wie drüben einige verständliche Schnellligkeits-Nachteile mit Raumdeckung und Routine wett. "Wir spielen eben systemlos, aber erfolgreich", witzelte "Dixie" Dörner (58). Ein spaßiger Disput von Dieter Riedel mit dem Linienrichter nach einer Attacke des massigen "Olli" Bitzka gehörte ebenso zum Bild wie die gespielte Entrüstung des 61-jährigen Dynamo-Dribblers nach Ballverlust in Richtung Olaf Schnürer: "Der ist ja viel zu jung!"

Für den verdienten Ausgleich nach spielerischer und Chancen-Überlegenheit sorgte der schussgewaltige Uwe Schulz per Elfmeter, den Siegtreffer besorgte nach Vorarbeit von Hardy Duckert Andre Jarmuszkiewcz.

Übrigens: Ein Großteil der FCV-Strategen wird demnächst wieder antreten: Zu 100 Jahren Fußball in Groß Lindow (Juli) und beim neuen SV Blau-Weiß Markendorf (August).

Das zehnstündige Familienfest vereinte gestern wieder drei Generationen. Vor den goldigen Oldie-Opas hatte sich Brandenburgligist FFC Viktoria mit 4:1 (3:0) etwas überraschend gegen den Oberligisten Ludwigsfelder FC durchgesetzt. Die höherklassigen Gäste traten zum Test allerdings ersatzgeschwächt an, so dass Schlussmann Tony Schnürer auf der anderen Seite aushelfen musste. Und selbst der LFC-Trainer Volker Löbenberg musste sich in der Schlussviertelstunde einwechseln. Dennoch spielte und traf Viktoria besser als tags zuvor im Punktspiel gegen Laubsdorf (siehe nebenstehenden Text). Eigentlich kein Wunder, denn bei den Frankfurtern wirkte wieder Torjäger Henry Haufe (Hansa Rostock II) mit und traf neben Thomas Kersten und Alexander Bernwald gleich zweimal.

Beim traditionellen F-Jugend-Turnier um den Engels-Cup hielt sich dagegen Ludwigsfelde im Feld von 12 Teams schadlos, triumphierte vor den acht- und neunjährigen Steppkes des FFC Viktoria.

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