Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Das Drachenboot Pneumant Spreecoyoten Team Fürstenwalde feierte 2014 das erfolgreichste Jahr seit seiner Gründung 2006

Erstmals auch die Kurzstrecke gewonnen

Uwe Wuttke / 12.01.2015, 06:06 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Bis zum 21.Januar können die Leser der Märkischen Oderzeitung für ihre Athleten zur Wahl der populärsten Sportler des Jahres 2014 im Kreis abstimmen. Die MOZ stellt in loser Folge alle 36Kandidaten vor. Heute: Das Drachenboot-Team der Pneumant Spreecoyoten Fürstenwalde.

Das vergangene Jahr geht als bisher erfolgreichstes in die noch junge Geschichte der Pneumant Spreecoyoten. Die Drachenboot-Mannschaft aus Fürstenwalde schaffte bei der heimischen Regatta - dem FüWa-Race" den kompletten Erfolg. Neben dem Sieg bei der Langstrecke über 2000 Meter gab es auch den 1. Platz über die Kurzstrecke. Der Wanderpokal für das beste Fürstenwalder Team war die logische Folge. Aufgrund ihrer Stärke auf der Langstrecke hatte die Mannschaft diesen Pokal bereits zuvor schon fünfmal gewonnen, aber eben nie die Kurzstrecke. "Für die Deutschen Meisterschaften, die eine Woche später stattfanden, war das natürlich ein gutes Omen", sagt Daniel Weber, einer der Gründungsmitglieder der Spree-Coyoten. Über die Strecke von 500 Metern gelang tatsächlich erstmals den Sprung auf das Podest und der Gewinn der Bronzemedaille. "Zuvor hatten wir schon einige Male den 4. Platz belegt, aber nie Edelmetall bekommen", erzählt Weber. Diese Erfolge führte auch das zu, dass die Fürstenwalder in der Wertung der bundesweiten 1. Drachenbootliga auf einem respektablen 6. Platz landete. "Aber das ist eine inoffizielle Wertung bei der alle Regatten in Deutschland zusammengerechnet werden. Bei großen Regatten kann man dabei viele Punkte bei kleinen nur wenige sammeln", erklärt Weber.

Die Geburtsstunde der Spreecoyoten liegt im September 2006. In Trebus versammelten sich einige Mitstreiter aus dem Boot des Autohauses Nord, um eine leistungsorientierte Formation aufzubauen. Dazu gehörte auch die Aufnahme als zweite Besatzung nach den Pneumantdragons beim größten Sportverein des Landeskreises. "Das hat einfach organisatorische Vorteile", erzählt Weber. Schnell hatten die Spreecoyoten, die aufgrund einiger Unterstützer seit dem vergangenen Jahr ein rund 10 000 Euro teures, eigenes Drachenboot besitzen, den Ruf eines leistungsorientierten Teams weg. Auch weil sie bereits zwei Jahre nach der Gründung in der Spitze mitfuhren. "Wir hatten guten Zulauf von Leuten, die im Drachenboot-Sport etwas mehr machen wollten", sagt Trainer Andreas Klimpel. Der jüngste Paddler ist dabei 13 Jahre, der älteste 72. Auch die Mischung ist bunt - Mitglieder der Feuerwehr, Ärzte, Lehrer, Schüler oder ehemalige Leistungssportler sind unter den insgesamt 34 Boots-Mitgliedern. 20 davon sitzen in einem Boot, darunter müssen immer sechs bis acht Frauen sein, je nach Regatta, da Drachenboot-Rennen im Mixed gefahren werden.

Andy Klimpel selbst fällt im Übrigen unter die Rubrik Leistungssportler. Er sitzt selbst noch im Bundesliga-Achter des Rüdersdorfer Ruderklub Kalkberge. Er führt als Trainer schon ein hartes Regiment. "In Spitzenzeiten wird schon fünf-, sechsmal in der Woche Training angeboten, jeder sollte aber zweimal in der Woche etwas machen", sagt Klimpel.

Schließlich sollen auch in der kommenden Saison wieder Erfolge gefeiert werden. "Wir wollen den Fürstenwalder Stadtpokal auf jeden Fall verteidigen und eine Woche später dann bei der Deutschen Meisterschaft wieder eine Medaille gewinnen", sagt Daniel Weber. Erstmals gehen die Spreecoyoten 2015 auch an den Start bei der DM über die Langstrecke. Auf der Bleiloch-Talsperre in Thüringen gilt es elf Kilometer zu paddeln. "Wir sind eher Spezialisten für lange Strecken. Mal sehen, wie wir abschneiden", sagt Weber. Wahrscheinlich ist - erfolgreich.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG