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Kammerorchester gab Neujahrskonzert im Dom

Von Barbier von Sevilla bis zu Herr der Ringe

Neujahrskonzert im Dom: Das Kammerorchester Fürstenwalde unter Leitung von Felicitas Eickelberg (links) bot am Sonntagabend im vollbesetzten Gotteshaus viele Stücke von Klassik bis Moderne.
Neujahrskonzert im Dom: Das Kammerorchester Fürstenwalde unter Leitung von Felicitas Eickelberg (links) bot am Sonntagabend im vollbesetzten Gotteshaus viele Stücke von Klassik bis Moderne. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 07.01.2017, 07:33 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Mit klassischen und modernen Stücken überzeugte das Fürstenwalder Kammerorchester am Sonntagabend beim Neujahrskonzert im Dom. Für 2017 haben die musikbegeisterten Laien viel vor, sie freuen sich über neue Mitstreiter.

Es war der musikalische Auftakt in der Spreestadt. Das Neujahrskonzert lockte Hunderte Gäste in den Dom, die sich nicht nur im Kirchenschiff und auf den beiden Emporen, sondern auch in der Winterkirche drängten. "Das Kammerorchester macht uns den Dom nach den Weihnachtsgottesdiensten gleich wieder voll", freute sich Pfarrer Jörg Hemmerling bei der Eröffnung.

Die Musiker, unterstützt von Bläsern und Schlagzeugern des 1. Brandenburgischen Gardeblasmusikkorps sowie Gastmusikern aus Berlin und Brandenburg, zogen mit Rossinis Ouvertüre zu "Der Barbier von Sevilla" die Zuhörer schnell in ihren Bann. Viel Applaus gab es auch für Mozarts Klavierkonzert in F-Dur. Solistisch überzeugte Luisa-Sophie Bollow (17), die schon sieben Mal bei "Jugend musiziert" teilgenommen und 1. und 2. Preise auf Regional- und Landesebene errungen hat. Im Orchester spielt sie zudem die Oboe.

Muntere Töne erklangen noch bei Tschaikowskis Nussknacker-Suite, und wuchtig-imposant kam die symphonische Suite zum modernen Kino-Mehrteiler "Herr der Ringe" daher. Beschwingt ging es weiter mit Dvoraks Slawischem Tanz, und sogar leichtes Schunkeln machte sich breit im Dom bei Schostakowitschs "Walzer Nr. 2". Ebenfalls mit tosendem Applaus honoriert wurden die "Annen-Polka" von Johann Strauss (Sohn) und "An der schönen blauen Donau" . Dirigentin Felicitas Eickelberg, die seit 2013 dem 2001 gegründeten Kammerorchester vorsteht, nahm den schier endlosen Applaus gern an. Es erklangen mehrere Zugaben, darunter "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel."

Viel Zuspruch bekamen die Akteure nach dem Auftritt. Zufrieden war auch Konzertmeister Winfried Nowak, zugleich Vorsitzender des 2003 gegründeten Vereins. "Wir suchen Sponsoren, aber auch neue Mitstreiter, besonders Streicher und Holzbläser." Geprobt wird dienstags ab 18.15 Uhr im großen Saal der Musikschule. Geplant sind für 2017 wieder das Frühlingskonzert im Mai im Katharina-von-Bora-Heim sowie zwei Sommerkonzerte in Kirchen der Region.

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