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Landesfinale "Jugend trainiert für Olympia" im Basketball der Wettkampfklasse II in Fürstenwalde / Stahnsdorfer Jungen und Cottbuser Mädchen siegen

Basketball
Scholl-Gymnasiasten schrammen knapp am Bundesfinale vorbei

Jürgen Rehfeld / 23.02.2018, 18:38 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Die Jungen des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums Stahnsdorf und die Mädchen des Ludwig-Leichhardt-Gymnasiums Cottbus haben das Landesfinale im Basketball des Schulwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" der Wettkampfklasse II gewonnen und sich für das Bundesfinale qualifiziert. Die Mannschaften des gastgebenden Geschwister-Scholl-Gymnasiums Fürstenwalde, für den Schulamtsbereich Frankfurt als einer von jeweils fünf Regionalsiegern dabei, landeten in der EWE-Halle auf Platz 2 bzw. 3.

Die Auslosung wollte es so, dass die Favoriten bei den Jungenmannschaften gleich im ersten Spiel aufeinander trafen. Die Stahnsdorfer spielen in der Berlin-Liga, waren daher für die Scholl-Gymnasiasten, die meist bei den Wood Street Giants aktiv sind, ein unbekannter Gegner. Die Gäste mit ihren körperlich großen Spielern siegten recht deutlich mit 32:21 - es sollte die entscheidende Partie des Tages gewesen sein.

Dem einheimischen Team um Sebastian Marx blieb die Hoffnung, dass sich die Stahnsdorfer vielleicht einen Ausrutscher leisten. Die Niederlage der "Schollis" war denn zwar auch die knappste, zu stoppen waren die Vicco-von-Bülow-Gymnasiasten aber nicht mehr.

Auf den Rängen hinter den zweitplatzierten Fürstenwaldern landeten das Marie-Curie-Gymnasium Hohen Neuendorf, das Leichhardt-Gymnasium Cottbus und die Gesamtschule Zepernick.

Bei den gleichaltrigen Mädchen waren neben den Gastgebern und den Cottbusserinnen sowie dem Gymnasium Hohen Neuendorf das Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow sowie das Paulus-Praetorius-Gymnasium Bernau qualifiziert. Antonia Pleßner, nominell stärkste Spielerin des Fürstenwalder Teams, wurde im Duell mit den Lausitzerinnen eng gedeckt und kam so nicht wie gewohnt zum Zuge. Überhaupt war das Zusammenspiel der Mädchen vom Scholl-Gymnasium nicht effektiv genug, und so gingen zwei der vier Partien verloren verloren. Mit Siegen über die Gäste aus Kleinmachnow (29:14) sowie über die Hohen Neuendorferinnen (18:16) errangen die Spreestädterinnen am Ende einen halbwegs versöhnlichen dritten Platz.

Das Duell um Rang 1 gewannen die jungen Damen des Ludwig-Leichhardt-Gymnasiums Cottbus gegen das Praetorius-Gymnasium Bernau klar mit 24:8 und errangen so die Goldmedaille, gleichbedeutend mit der Qualifikation für das Bundesfinale vom 24. bis 28. April in Berlin.

Die Schiedsrichter von den Wood Street Giants sowie Jens Voigt als Gesamtleiter hatten großen Anteil an den fairen Spielen und einem gelungenen Turnier.

Das Scholl-Gymnasium hat übrigens noch drei Möglichkeiten, ein Bundesfinale zu erreichen: im Badminton-Mixed der Wettkampfklasse II sowie im Basketball der WK III bei Jungen und Mädchen.

Endstand - Jungen: 1. Vicco-von-BülowGymnasium Stahnsdorf, 2. Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde, 3. MarieCurie-Gymnasium Hohen Neuendorf, 4. Ludwig-Leichhardt-Gymnasium Cottbus, 5. Gesamtschule Zepernick

Mädchen: 1. Cottbus, 2. Paulus- Praetorius-Gymnasium Bernau, 3. Fürstenwalde, 4. Hohen Neuendorf, 5. Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow

Alle Ergebnisse unterbildungsserver.berlin-brandenburg.de

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