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14. Lange Nacht der Museen am 1. Juni / 15 Stationen bieten Sehenswertes auch für kleine Entdecker

Museumsnacht
Kinderprogramm bis in die Puppen

Annemarie Diehr / 23.05.2018, 06:45 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Die 14. Lange Nacht der Museen fällt in diesem Jahr auf den Kindertag. Museen, Galerien, Heimatstuben und Kirchen in Fürstenwalde und in Orten südlich der Spree bieten deshalb spezielle Angebote. Durch vier eigens eingerichtete Buslinien sind sie miteinander verbunden.

In Reih und Glied stehen die Zinnsoldaten in der Vitrine. „Mein Großvater hat damit gespielt, als er Kind war“, sagt Ingrid Bosse. Bei der Langen Nacht der Museen können Besucher neben dem Brauereimuseum und der Rundfunkausstellung im „Mord’s Eck“ auch die Spielzeugsammlung mit Kasperletheater und Eisenbahn bestaunen.

„Weil die Lange Nacht der Museen und der Kindertag am 1. Juni zusammenfallen, war die Idee, den Schwerpunkt in diesem Jahr auf die Kinder zu legen“, sagt Guido Strohfeldt vom Fürstenwalder Museum. Spielzeugsammlungen, Ritterturnier, Mitmachexperimente – viele der teilnehmenden Einrichtungen, sagt Strohfeldt, haben sich spezielle Angebote für Kinder einfallen lassen. Im Museumshof wird zu diesem Anlass die Druckpresse aus der Rathaus-Galerie für Kaltnadelradierungen aufgestellt.

Neben „Mord’s Eck“, Museum und Galerie beteiligen sich in Fürstenwalde das Brauereimuseum und die Domgalerie an der Langen Nacht. „Ansonsten ist in diesem Jahr wieder der Süden dran“, sagt Christian Köckeritz, der den Bereich Museum und Galerie der Kulturfabrik leitet.

In Markgrafpieske öffnen von 17 bis 24 Uhr Kirche und Heimatstube ihre Türen, in Reichenwalde das Gutshaus, in Streitberg die Kulturbrennerei, in Storkow die Burg und in Bad Saarow die Außenstelle Gewässerschutz der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, das Institut für Pathologie des Helios-Klinikums, das Scharwenka-Kulturforum, der Verein Kunst am Bahnhof sowie der Gästeführerverein Region Scharmützelsee. Die Heimatstube Rauen, auch der Fürstenwalder Dom entfallen in diesem Jahr als Veranstaltungsorte. Und die beliebte Toiletten-Ausstellung „Drauf geschissen“ auf der Burg Storkow, ergänzt Guido Strohfeldt, wird bei der Langen Nacht ebenfalls nicht zu sehen sein.

Wie in die Vorjahren richtet der Busverkehr Oder-Spree Sonderbusse ein, die Besucher zu den verschiedenen Ausstellungsorten bringen. So verkehren die Busse der Linie 1 zwischen Fürstenwalde, Streitberg und Markgrafpieske; die Linie 2 fährt zwischen Bad Saarow, Reichenwalde und Storkow; die Busse der Linie 3 dienen als Nord-Süd-Verbindung und pendeln zwischen Fürstenwalder Marktplatz und Bad Saarower Bahnhof. „Innerhalb von Bad Saarow gibt es einen eigenen Shuttlebus“, ergänzt Strohfeldt.

Die Nutzung der Sonderbusse ist im Eintritt von 5 Euro enthalten; für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist die Lange Nacht kostenfrei. Anders als in den Vorjahren wird es nur ein Bezahlticket geben: das Vorort-Ticket, welches zum Preis von 2 Euro zum Besuch einer einzigen Einrichtung berechtigte, fällt weg. „Wir wollen ja gerade, dass die Leute herumziehen und mehrere Einrichtungen besuchen“, begründet Strohfeldt.

Im Fürstenwalder Museum können Besucher nicht nur einen Blick in die Dauer- und Sonderausstellung („Die Gerufenen“) werfen, sondern auch einen Eindruck von den Vorbereitungen zur Ausstellung über die Handwerksgeschichte erhalten. Eine historische Polier- und Schleifmaschine, auch eine alte Teigknetmaschine wird in den bisher ungenutzten Museumsräumen zu sehen sein. Im Museumshof präsentiert sich am 1. Juni der Verein für Heimatgeschichte, und über der Feuerschale backen dann die bei Groß und Klein beliebten Klemmkuchen.

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