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Theater
Vorstellungspause besiegelt Zusammenarbeit

Rebellion im Altersheim: Mit dem Stück „Ewig jung“ gastieren die Uckermärkischen Bühnen Schwedt in der Kufa.
Rebellion im Altersheim: Mit dem Stück „Ewig jung“ gastieren die Uckermärkischen Bühnen Schwedt in der Kufa. © Foto: Udo Krause
Annemarie Diehr / 24.05.2018, 22:15 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Am 2. Juni gastiert das Schwedter Theater mit „Ewig jung“ in Fürstenwalde. Die Kulturfabrik ist die erste Einrichtung, mit der die Landesbühne bei dieser Gelegenheit einen Kooperationsvertrag abschließt. sprach mit Intendant Reinhard Simon über die Zusammenarbeit.

Herr Simon, was schätzen sie am Spielort Kulturfabrik?

Zum einen das Engagement von Klaus-Peter Oehler, der für die Sache brennt, das sieht man dem Veranstaltungsprogramm an. Zum anderen das Klima: Wir fühlen uns in der Kulturfabrik willkommen.

Was ändert sich für die UBS durch den 2017 erworbenen Landesbühnen-Status?

Aufgabe einer Landesbühne ist es, in Regionen aufzutreten, wo es zwar Spielstätten, aber keine eigenen Ensembles gibt. Wir erhalten dafür einen finanziellen Zuschuss. Mit unseren Partnern können wir so Verträge zu für beide Seiten günstigen Konditionen abschließen. Uns ermöglicht das zudem eine zuverlässige Terminplanung, weil wir uns langfristig zu einer bestimmten Anzahl an Gastspielen verpflichten.

Wie viele Gastspiele geben die UBS im Jahr?

Etwa 60 bis 80. In Fürstenwalde spielen wir seit 2007 und seitdem regelmäßig. Das ist wichtig, um Identifikation zu schaffen.

Die Vertragsunterzeichnung findet in der Pause des Stücks „Ewig jung“ statt. Was erwartet das Fürstenwalder Publikum?

Das Theater existiert nicht mehr, es ist ein Altersheim geworden: Sechs gealterte Schauspieler erinnern sich an ihre Jugend und rebellieren. Die Fürstenwalder können uns also mal ganz anders erleben. So spielt der 28-jährige Michael Kuczynski einen 96-Jährigen.

Mit welchen weiteren Spielstätten sind Verträge geplant?

Nach der Kulturfabrik folgen voraussichtlich im Herbst Eberswalde, Templin, Prenzlau, Neuruppin, Rathenow und andere Orte im Norden Brandenburgs.

Sonnabend, 2. Juni, 19 Uhr, Karten im Vorverkauf 16, an der Abendkasse 19,90 Euro; Informationen unter Tel. 03361 2288.

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