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Freud und Leid beim Theaterabend der Uckermärkischen Bühnen Schwedt

Kultur
Kooperationsvertrag und Regen

Cornelia Link-Adam / 03.06.2018, 22:30 Uhr
Fürstenwalde Es wurde ein symbolträchtiger Abend an der Kulturfabik und endete früher als geplant: Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) haben am Samstag mit der Kulturfabrik Fürstenwalde einen Kooperationsvertrag geschlossen. Das Theaterstück „Ewig jung“ fiel allerdings wortwörtlich ins Wasser.

Regisseur André Nicke, ab 2019 auch ubs-Intendant, erklomm vor der Aufführung mit dem Kufa-Chef Klaus-Peter Oehler die Bühne. Nicke erschien in Vertretung des Intendanten Reinhard Simon, ließ Grüße von Ministerpräsident Dietmar Woidke ausrichten. Die Ubs dürfe sich neben dem Theater Senftenberg offiziell Landestheater nennen und werde auch gefördert. Die Kooperationsvereinbarung mit dem Fürstenwalder Spielstätte, besiegelt durch Unterschriften beider Akteure, stärke nun die Rahmenbedingungen, um künftig noch mehr Sprechtheater, Musicals und Kindertheater aufzuführen. „Und wir kommen gerne mit unserem neuen Friedrich-Programm wieder her“, sagte Nicke in Hinblick auf viele bereits gespielte Stücke in Fürstenwalde. „Ich bin auch ein alter Friedrich“, sagte Kufa-Mitbegründer Friedrich Stachat und gratulierte den beiden Unterzeichnern als Erster.

Kaum war der Applaus verhallt, begann die ubs-Aufführung von „Ewig Jung“ über das Leben im Altersheim. Viele Besucher, wie Martina Schäfer aus Fürstenwalde, bogen sich vor Lachen über die Dialoge und Tanzeinlagen der Rentner. Kaum waren 30 Minuten gespielt, musste das Stück – zugleich Start der Kufa in ihre Freiluft-Saison –  wegen Regens unterbrochen werden. Dazu kam noch ein dickes Gewitter. Die Besucher in ihren Ponchos hielten tapfer weitere 20 Minuten auf ihren Stühlen aus, dann verkündete André Nicke: „Wir müssen leider endgültig abbrechen, die Regenzelle steht über uns. Wir werden das Stück aber nachholen, wohl Ende August/Anfang September. Die Tickets bleiben gültig.“ Die Besucher hatten Verständnis.

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