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Skateboard-Wettbewerb
Graffiti, Musik und Höhenflüge

Aufwärmen für den Wettbewerb: Hendrick Hammer, Kopf der Initiativgruppe „drei60“, im Skatepark, wo am Sonnabend der Skateboard Contest stattfindet.
Aufwärmen für den Wettbewerb: Hendrick Hammer, Kopf der Initiativgruppe „drei60“, im Skatepark, wo am Sonnabend der Skateboard Contest stattfindet. © Foto: Annemarie Diehr
Annemarie Diehr / 18.06.2018, 22:15 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Die erste Ausgabe im vergangenen Jahr war so erfolgreich, dass es am Sonnabend eine Fortsetzung gibt: Im Skatepark unweit des Schwapp findet die zweite Auflage des Fürstenwalder Skateboard Contests statt. Dabei gehe es für die Teilnehmer weniger um Preisgeld und Gewinne, sagt Organisator Hendrick Hammer, sondern darum, sich selbst weiterzuentwickeln. „Deshalb dürfen in der Vorrunde auch alle zweimal fahren“, sagt der 29-Jährige. Die zehn besten Skateboarder der über sowie unter 18-Jährigen kommen jeweils weiter.

„Und wir haben uns überlegt, die zu belohnen, die vielleicht noch nicht so fortgeschritten sind, dafür aber überraschende Tricks in ihre Line einbauen“, sagt Hammer über die innerhalb von ein bis zwei Minuten zu absolvierende, von den Teilnehmern selbst gewählte Strecke über die Hindernisse. Ihre Schutzausrüstung sollten Teilnehmer ihrem Fahrkönnen anpassen.

Mit 50 Teilnehmern aus Berlin und Brandenburg wurden Hendrick Hammer und seine Mitstreiter im vergangenen Jahr vom Erfolg des Wettbewerbs überrascht. Diesmal soll es statt Musik aus Boxen einen DJ und ein kleines Rahmenprogramm geben. Streetworker, Jugendring und Parkclub stellen Siebdruck, Spiele und eine Graffitiwand bereit.

„Wir wollen, dass das Event weiter wächst“, sagt Hammer, der wie seine Freunde so oft wie möglich den Skatepark nutzt. Weil der nach 20 Jahren ziemlich in die Jahre gekommen ist, träumen Skateboarder, Inline-Skater, Scooter und BMX-Fahrer von einem neuen Park. Vorbild, sagt Hammer, sei der neue Skatepark in Bernau: „Da kommen auch Leute von außerhalb hin“.

Gemeinsam mit Kumpel Tobias Frank und fünf weiteren Mitstreitern bemüht sich der 29-jährige Fürstenwalder derzeit um die Gründung eines Vereins – „drei60“ soll er heißen. „Die Satzung ist fertig, jetzt warten wir auf Bewilligung.“ Als Verein, hoffen die Jungs, die mit Nachwuchs-Skateboardern regelmäßig zu anderen Parks in ganz Brandenburg und Berlin fahren, finanzielle Unterstützung für ihr Engagement zu bekommen. „Wer immer auf demselben Platz fährt“, erklärt Hammer, „entwickelt sich nicht weiter.“ Andere Skateboarder zu treffen, ihnen zuzusehen, sei inspirierend. Der Wettbewerb in Fürstenwalde bietet Skateboardern von Nah und Fern dazu ebenfalls gute Gelegenheit. (amd)

Skateboard Contest, Sonnabend, Große Freizeit 7, Anmeldung ab 10 Uhr, Start 12 Uhr

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