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Fürstenwaldes Steuerexperte wertet jüngste Kontrollen als vollen Erfolg

Haustiere
2389 Hunde in Fürstenwalde registriert

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Symbolbild © Foto: dpa/Markus Scholz
Uwe Stemmler / 15.10.2018, 20:06 Uhr - Aktualisiert 16.10.2018, 07:54
Fürstenwalde (MOZ) „Die Hundebestandsaufnahme ist ein voller Erfolg“, so Torsten Kirschner, Fachgruppenleiter Steuern. Das Hundesteueraufkommen in Fürstenwalde hat sich in Folge der Bestandsaufnahme, die seit April erfolgt, von 140 253,00 Euro im Jahr 2017 auf 145 287,00 Euro bis September 2018 erhöht. Dies entspricht einem prozentualen Anstieg des Steueraufkommens um ca. 3,6 Prozent. Schwerpunkt der Hundebestandsaufnahme im Zeitraum April 2018 bis September 2018 war das Stadtgebiet Fürstenwalde Nord. Bei Verdachtsfällen fanden jedoch auch zeitgleich weitere Kontrollen im gesamten Stadtgebiet statt.

Sie würden auch von den Fürstenwaldern mehrheitlich befürwortet als eine gerechtigkeitsfördernde Maßnahme, das seien auch die Erfahrungen der Außendienstmitarbeiter vor Ort. Die Menschen geben bereitwillig Auskunft, sagte Kirschner. „Zurecht erwarten sie auch, dass wir uns um die Durchsetzung kümmern.“ Zu entrichten sind für den Ersthund 60 Euro, den Zweithund 100 Euro, jeden weiteren Hund 120 Euro. Jeder Halter bekommt eine Hundesteuermarke, die laut Satzung auch am Hund getragen werden muss.

Insgesamt sind in Fürstenwalde 2389 Hunde registriert, davon 138 ermäßigt, 23 befreit, 182 Zweithunde, 20 Dritthunde und zwei gefährliche Hunde. Im Verlaufe der Bestandsaufnahme wurden bisher 213 Hunde neu angemeldet. Durchschnittlich waren das somit 36 Hunde pro Monat. Im April, nach der Veröffentlichung in den Medien, meldeten sogar 48 Halter ihre Hunde an. Zum Vergleich wurden vor der Hundezählung monatlich durchschnittlich nur ca. 16 Hunde steuerlich veranlagt. Äußerst erfreulich sei, dass es im bisherigen Verlauf der Kontrollen signifikant weniger Verstöße im Vergleich zu den bisherigen Hundezählungen gab.

In Folge der Zählung seien bislang sieben Hundehalter rückwirkend besteuert worden, berichtet Kirschner. Der Steueraußendienst ermittele derzeitig noch in sechs Verdachtsfällen. Bei einem Verstoß gegen die satzungsgemäße Anmeldepflicht könne gegen den Hundehalter ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen leichtfertiger Steuerverkürzung eingeleitet werden. Die Unterlassung der Steueranmeldung sei somit kein Kavaliersdelikt und könne mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden, so Kirschner. Bisher wurden elf Verfahren mit einem Gesamtbußgeldrahmen von ca. 910 Euro geführt.

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