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Schwimmen
137,5 Kilometer in der „Lagune“

Malik Sehovic / 29.11.2018, 02:45 Uhr
Cottbus Die Mannschaft des Fürstenwalder SV hat bei der 20. Auflage des 24-Stunden-Schwimmens in Cottbus Platz 3 in der Vereinswertung belegt. Die Spreestädter brachten es auf 137,5 geschwommene Kilometer. Es siegte die gastgebende DLRG (340,2 km) vor dem PSV Cottbus (236,7).

137 500 Meter – mit dieser Leistung konnten die elf Fürsten-walder Starter im Sportbecken des Schwimmbads „Lagune“ gleich in mehreren Kategorien Spitzenplatzierungen verbuchen und dabei 39 Vereinsmannschaften hinter sich lassen. Insgesamt waren 1947 Teilnehmer zwischen 4 und 80 Jahren (Durchschnittsalter 22,3) bei beim Jubiläums-Schwimmen dabei, die in den 24 Stunden eine Gesamtstrecke von 5211,4 Kilometern zurücklegten.

Es gilt die Regel, dass eine Strecke erst gezählt wird, wenn mindestens 100 Meter, das heißt zwei Bahnen in dem 50-Meter-Becken absolviert sind. Bei den Mannschaften werden die Einzelstrecken addiert. Dabei können zeitgleich mehrere Teammitglieder im Wasser sein, eine Begrenzung der Anzahl der Schwimmer gibt es nicht, wodurch zahlenmäßig große Mannschaften natürlich klar im Vorteil sind. So war der Stadtverband Cottbus der DLRG mit 111 Teilnehmern dabei, für den PSV waren es immerhin 70.

Der Fürstenwalder Schwimmverein wurde durch das Team von der Firma SoconeS GmbH unterstützt, und so gelang mit im Schnitt 12 500 Metern pro Starter auch der Sieg in der Firmenwertung. Geschäftsführer Chris Kubler musste dabei besonders in den anstrengenden Nachtstunden fleißig Meter sammeln, weil für Kinder und Jugendliche von 0 bis 4 Uhr ein sicherheits-bedingtes Schwimmverbot galt, so dass ein Großteil der jungen Mannschaft aus Fürstenwalde zwangsweise pausieren musste. Dennoch konnten die wenigen volljährigen Schwimmer auch beim Nachtpokal Platz 1 in der Firmen- und Rang 3 in der Gesamtwertung belegen.

Am späten Vormittag machten sich dann die ersten Ermüdungserscheinungen und beginnende Muskelschmerzen bemerkbar. Die Pausen wurden häufiger und länger, aber vor dem Zielschuss um 16 Uhr wollte natürlich niemand den Wettbewerb beenden – dazu war der Spaß am gemeinsamen Schwimmen einfach zu groß.

Jeder Mannschaftsteilnehmer wurde auch automatisch in die Einzelwertungen einbezogen. So belegten Luise Strobel (Jahrgang 2004/17 000 Meter) und Anic Meier (Jhg. 2001/16 000) in der Kategorie „weiblich unter 50 Jahre“ die Plätze 4 und 5, Mark Bloße (2002/15 000) wurde Achter im Klassement „männlich unter 50 Jahre“. Die weiteren FWSV-Starter waren Emely Schwarz, Oliver Lehmann, Daniel König, Patrick König, Pierre Edel und Steffen Henon.

„Neben dem Schwimmen an sich galt es auch, alle Athleten ausreichend mit Flüssigkeit und Essen zu versorgen“, berichtete Tobias Keßlau. „Die Pausen- und Schwimmzeiten mussten koordiniert und an das individuelle Leistungsvermögen angepasst werden. Nur so konnte erreicht werden, dass stets möglichst viele. aber eben nicht erschöpfte Schwimmer im Becken sind“, fügte der Sportwart und Trainer hinzu.

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