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Kommunales
Klaus-Dieter Decker als Amtswehrführer bestätigt

Amtsbrandmeister seit 24 Jahren: Klaus-Dieter Decker
Amtsbrandmeister seit 24 Jahren: Klaus-Dieter Decker © Foto: Ruth Buder
Joachim Eggers / 05.12.2018, 09:00 Uhr
Spreenhagen (MOZ) Klaus-Dieter Decker aus Neu Zittau wird für weitere sechs Jahre als Amtswehrführer im Amt Spreenhagen fungieren. Der Amtsausschuss hat ihn Montagabend mit zehn Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen bestätigt, teilte der Vorsitzende des Amtsausschusses, Spreenhagens Bürgermeister Bernhard Baumann, mit.

Ungewöhnlich war die Konkurrenz. Drei weitere Feuerwehrmänner hatten sich ebenfalls beworben: der Hartmannsdorfer Wehrführer Stephan Schüler, zugleich stellvertretender Amtswehrführer, der Neu Zittauer Wehrführer Matthias Hey und mit Sebastian Schulze ein einfacher Feuerwehrmann aus Gosen. Decker nahm die Konkurrenz sportlich. „Alle Bewerber hatten den nötigen Ausbildungsstand.“ Dass er erneut das Vertrauen erhielt, freue ihn natürlich, sagte der 60-jährige Lkw-Fahrer, der nun für weitere sechs Jahre berufen worden ist. Er übt dieses Amt schon seit 1994 aus.

Stephan Schüler aus Hartmannsdorf merkte nach der Wahl an, er hätte es gut gefunden, wenn alle Bewerber die Chance bekommen hätten, sich im Amtsausschuss vorzustellen. Er werde auch künftig gut mit Decker zusammenarbeiten, sagte der 39-Jährige, der als Tankanlagenfahrer arbeitet. Er wollte mit seiner Kandidatur zeigen, dass er zu mehr bereit wäre. Ähnlich äußerte sich Matthias Hey aus Neu Zittau. Er hätte gern manches verändert, sagte der 44-jährige Heizungsbau-Meister. Auch Sebastian Schulze, 35 Jahre jung und im öffentlichen Dienst berufstätig, sprach von einem Angebot für junges Blut und frischen Wind. Für Baumann war die Wahl klar: „Warum soll man etwas ändern? Klaus-Dieter Decker hat nichts Böses getan, keine goldenen Löffel geklaut.“

Ein Thema, das ebenfalls alle Feuerwehrleute bewegt, ist am Montagabend zwar kontrovers diskutiert, aber nicht entschieden worden: eine Aufwandsentschädigung auch für diejenigen, die keine Funktion wie Jugend- oder Gerätewart haben oder in der Wehrleitung vertreten sind. Baumann setzt sich für eine Pauschale von zehn Euro pro Tag und Einsatz ein, um den Aufwand für die Erfassung von Stunden zu vermeiden. Nach einer „warmen, aber nicht heißen Gesprächsrunde“ am Montagabend so Baumann, soll der Amtsausschuss im März  eine Entscheidung fällen.

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