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Fahrplanwechsel
Busse bringen Pendler abends öfter nach Hause

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Symbolfoto © Foto: dpa/Patrick Pleul
Manja Wilde / 07.12.2018, 06:00 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Drei neue Bushaltestellen in Fürstenwalde, zusätzliche Fahrten der Linie 411 in den Abendstunden und Verbesserungen im Schülerverkehr – zum Fahrplanwechsel gibt es einige Veränderungen. Ab Sonntag treten sie in Kraft.

Das Ende einiger Bauarbeiten auf der RE-1-Strecke zwischen Erkner und Berlin wirkt sich auch auf die Abfahrtzeiten der Züge in Fürstenwalde aus. In Richtung Berlin sollen sie ab Sonntag zur Minute ’22 und ’48 abfahren. In Richtung Frankfurt verlassen sie laut Fahrplanauskunft zur Minute ’10 und ’37 den Bahnhof. Der Busverkehr Oder-Spree hat seinen Takt angepasst. Die Fahrzeuge fahren nun etwas früher am Bahnhof ab – die Linien 411 und 413 beispielsweise zu den Minuten  ’12 und ’40.

Während dies für die meisten Pendler marginal sein dürfte, können Menschen, die in den späten Abendstunden nach Fürstenwalde zurückkehren, deutlich schneller zu Hause sein als bisher. „Auf Initiative der Stadt wird die abendliche Stundenlücke bis Betriebsschluss abgeschafft“, teilte Christfried Tschepe, der einerseits den Bereich Stadtentwicklung im Fürstenwalder Rathaus verantwortet und sich zudem im Fahrgastverband IGEB engagiert, im Fachausschuss mit.

Dies betrifft die wichtigste Linie 411. Sie fährt ab Sonntag auch um 20.42 Uhr am Bahnhof los, um 21.08 Uhr am Platz der Solidarität anzukommen. Der Bus, der 20.46 Uhr am Platz der Solidarität startet, um zum Einkaufszentrum Nord zu fahren, setzt seinen Weg nun zum Bahnhof (21.42 Uhr) und weiter bis Bahnhof Süd (22.07 Uhr) fort. Neu verkehrt ab Platz der Solidarität um 21.14 Uhr ein Bus über Bahnhof (21.40 Uhr) bis Einkaufszentrum Nord (21.54 Uhr). „Die Busse fahren also so lange halbstündlich, wie die Züge im Halbstundentakt verkehren“, fasste Tschepe zusammen. „Das ist ein großer Fortschritt.“

Anwohner der Ketschendorfer Feldmark haben nun kürzere Wege zum Bus. Über die Langewahler Straße – und die dort neu eingerichtete Haltestelle Charlotte-Apel-Straße – erreichen sie die Linien 403 und 431.

Zwei neue Haltestellen gibt es an der August-Bebel-Straße, und zwar an Hans-Thoma- sowie Gottfried-Keller-Straße. Auch dort reagiert der Busverkehr Oder-Spree auf neu entstandene Wohnungen. Zunächst wird es sich um provisorische Haltestellen handeln.

„Wie weit ist die Anbindung des Fuchsbaus in Bad Saarow?“, erkundigte sich der sachkundige Einwohner Heinz Almes. Die Verbindung vom Bahnhof Fürstenwalde nach Petersdorf sei in Planung, werde allerdings noch nicht am Sonntag stehen, erklärte Tschepe. Abstimmungen dazu finden in diesen Tagen statt, er rechne mit einer Realisierung aber erst im Sommer 2019.

Anders ist es mit den Verbesserungen im Schülerverkehr – sie greifen sofort. Über Busse der Linie 432, die 7.43 Uhr und 7.45 Uhr am Bahnhof starten, wird die Haltestelle Weinbergsgrund ab Montag direkt bedient.

Auf der Linie 433 verkehrt künftig an Schultagen ein zweiter Bus um 14.30 Uhr ab Fürstenwalde, Bahnhof P+R-Platz, über Buchholz nach Steinhöfel. Der zweite Bus fährt über Demnitz, Steinhöfel, Hasenfelde, Arensdorf und Heinersdorf. Damit verkürze sich die Reisezeit von Fürstenwalde nach Arensdorf beispielsweise um zwölf Minuten, heißt es in einer Pressemitteilung des Busverkehrs.

Weitere Linien werden in ihren Zeiten geringfügig angepasst, um die Anschlüsse an den Bahnhöfen Fürstenwalde, Wendisch Rietz und Storkow zu gewähren. Ab Sonnabend hängen die neue Abfahrtzeiten in den Haltestellen.

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