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Bürgermeister-Wahl
Volle Zustimmung für Gisbert Zastrow

Blumen für den Bürgermeister: Gisbert Zastrow mit Amtsdirektorin Marlen Rost (l.) und Wahlleiterin Dajana Angrick
Blumen für den Bürgermeister: Gisbert Zastrow mit Amtsdirektorin Marlen Rost (l.) und Wahlleiterin Dajana Angrick © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 11.01.2019, 06:15 Uhr
Steinhöfel (MOZ) Die durch den Beitritt der Gemeinde Steinhöfel zum Amt Odervorland nötig gewordene Wahl eines ehrenamtlichen Bürgermeisters ist am Mittwochabend in der Gemeindevertretersitzung erfolgt. Das Gremium entschied sich für seinen bisherigen Vorsitzenden Gisbert Zastrow.

„Das ging aber schnell“, konstatierte Wahlleiterin Dajana Angrick. Der Vorschlag aus den Reihen der Fraktion „Wir, für unsere Dörfer“, mit sieben Mitgliedern die größte Fraktion der Steinhöfeler Gemeindevertretung, wurde ohne auch den kleinsten Vorbehalt von allen 13 Anwesenden der insgesamt 14 Gemeindevertreter angenommen. Auch auf die Möglichkeit der geheimen Wahl war verzichtet worden. Und so nahm Gisbert Zastrow (CDU), Vorsitzender der Gemeindevertretung, die Funktion als Übergangsbürgermeister bis zur Kommunalwahl am 26. Mai an. Da es sich um die größte Gemeinde des Amtes handelt, wurde einer monatlichen Aufwandsentschädigung von 950 Euro zugestimmt.

Der Arensdorfer versprach, „in gewohnter Weise“ die Geschäfte weiterführen zu wollen und mitzuhelfen, „die Probleme des Zusammenwachsens mit dem Amt Odervorland zu meistern“. In gewohnter Weise bedeutet, dass die Ausschüsse unverändert beibehalten werden. Eventuelle Probleme sieht Zastrow lediglich im Organisatorischen: „Man muss sehen, wie sich alles entwickelt, denn für die Bürger dürfen keine Nachteile entstehen“, erklärte er im Nachhinein. „Unter dem Schlagwort ‚Bürgernahe Verwaltung‘ wollen wir gewährleisten, dass die Bürger für ihre Anliegen immer vor Ort einen Ansprechpartner finden.“

Zur Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters gab es zwei Vorschläge. Oliver Heisel (Aktive Bürger) schlug im Namen der dreiköpfigen Fraktion „Aktives Bündnis“ den Einzelbewerber Udo Grabs, benanntes Mitglied von „Wir, für unsere Dörfer“ vor. „Er ist kompetent und fair und gilt bei schwierigen Entscheidungen als Integrationsfigur, welche die Fähigkeit hat, die Fronten zu entschärfen“, begründete er. Sieglinde Freimuth (Linke), Mitglied der Fraktion „Wir, für unsere Dörfer“, schickte für diese aus ihren eigenen Reihen Norbert Schreiter ins Rennen.

Sie und der Fraktionsvorsitzende Horst Wittig plädierten für Schreiter, „weil er offen, ehrlich, zuverlässig und kompetent ist“. Außerdem trauen sie ihm die Funktion zu, weil er schon viele Jahre im Finanzausschuss tätig war. Mit Grabs und Schreiter standen also zwei Kandidaten zur Wahl, die geheim stattfand. Schreiter erhielt mit acht Stimmen die Mehrheit.

Der Amtsausschuss von Odervorland besteht mit dem Anschluss der Gemeinde Steinhöfel künftig aus zwölf Mitgliedern. Ihm gehört automatisch als neu gewählter ehrenamtlicher Bürgermeister Gisbert Zastrow an. Als drei weitere Mitglieder aus der Gemeinde Steinhöfel wurden einstimmig Bernd Pelz und Horst Wittig (Wir, für unsere Dörfer) sowie Oliver Heisel (Aktives Bündnis) gewählt.

Im Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Fürstenwalde und Umland (ZVWA) wird Steinhöfel bis zur Kommunalwahl durch Renate Wels (parteilos) vertreten, ihr Stellvertreter ist Friedhelm Quast (CDU). Die einstige hauptamtliche Bürgermeisterin Renate Wels ist seit 1. Januar offiziell Leiterin der Außenstelle Steinhöfel der Amtsverwaltung von Odervorland. „Dabei unterstütze ich Amtsdirektorin Marlen Rost, um unseren fließenden Übergang ins Amt Odervorland zu gewährleisten“, erklärte sie.

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