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Fußball-Regionalligist FSV Union Fürstenwalde startet mit einem 1:0 über Budissa Bautzen ins neue Jahr

Fußball
Nicht schön, aber erfolgreich

Zweikampf im Regen: der Fürstenwalder Burim Halili (in Grün) gegen Bautzens Kevin Bönisch
Zweikampf im Regen: der Fürstenwalder Burim Halili (in Grün) gegen Bautzens Kevin Bönisch © Foto: Alexander Winkler
Michel Rieckmann / 11.02.2019, 11:32 Uhr
Fürstenwalde Zum Punktspiel-Start des neuen Jahres in der Fußball-Regionalliga Nordost fanden am Sonntag nur zwei Spiele statt, eines davon in Fürstenwalde. Gastgeber FSV Union besiegte durch ein Tor von Nils Wilko Stettin den FSV Budissa Bautzen mit 1:0 und kletterte damit vorerst auf Platz 9.

Trainer André Meyer freute sich über den Sieg: „Das war heute nicht schön, aber erfolgreich. Um nichts anderes ging es . Wir wollten das Spiel gewinnen, denn die Mannschaft hatte eine gute Vorbereitung und ein gutes Gefühl. Mit der ersten Halbzeit können wir allerdings überhaupt nicht zufrieden sein, das war schon grenzwertig und wir dürfen uns nicht bescheren, wenn wir da in Rückstand geraten.“ Und der 35-Jährige fügte hinzu: „ Wir haben in der Pause klare Worte gefunden, umso positiver haben wir dann die zweite Halbzeit bestritten.“

Die Gastgeber hatten nach einem kurzen Abtasten zu Beginn eine Drangphase, in der ein Schuss von Andor Bolyki abgeblockt wurde (10.) und der Versuch von Gian Luca Schulz daneben ging (19.). Die Führung auf den Fuß hatten dann aber die Bautzener: Im Sechzehner völlig frei vor Paul Büchel, schoss Jonas Mack am rechten Pfosten vorbei (23.). Und auch Marcel Bär versagten die Nerven: Vor dem leeren Tor zögerte er zu lange und der Ball kullerte ins Aus (29.). Die Pause war den Gastgebern sehr willkommen.

Und der Aufenthalt in der Kabine und Meyer Worte zeigten Wirkung. Die Fürstenwalder taten jetzt viel mehr für die Offensive. Cihan Kahraman schickte Andor Bolyki in die Spitze, der schoss aus aussichtsreicher Position aber drüber (55.). Dann köpften der Ungar und Nils Stettin knapp vorbei (61., 64.). Aber wenig später war es dann doch passiert: Eine Flanke von Kahraman netzte Stettin im Fallen von der Strafraumlinie ins Eck (70.). Der Jubel danach war wohl etwas zu heftig – jedenfalls ließ sich der Torschütze eine Minute später auswechseln.

Die Gäste aus Ostsachsen konnten sich keine Möglichkeiten mehr erarbeiten, scheiterten immer wieder an der jetzt gut stehenden Union-Abwehr. Die Spreestädter hätten durch den eingewechselten Lukas Stagge fast noch erhöht, doch Christopher Schulz fischte den platzierten Kopfball aus der Ecke (77.).

Budissa-Trainer Torsten Gütschow war enttäuscht „über das Ergebnis. Besser kann man auswärts nicht spielen und man darf dieses Spiel auch nicht verlieren. Wir müssen zur Halbzeit schon 2:0 führen, machen die Tore nicht und geraten dann in Rückstand, haben am Ende noch Glück, dass Union die Konter nicht besser ausspielt.“

Für die Fürstenwalder war es der erste Dreier seit dem 21. Oktober (damals ebenfalls 1:0 gegen den SV Babelsberg). Klar, dass Trainer Meyer da nicht das Haar in der Suppe suchen wollte: „Dank der zweiten Halbzeit haben wir den Sieg verdient. Das war weitaus engagierter, weg vom Schönspiel, rein in den Kampf. Die Führung war das Ergebnis dessen, und am Ende hatten wir sogar noch mehr Möglichkeiten.“

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