Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Der FSV Union Fürstenwalde trennt sich in der Regionalliga Nordost am Sonntag 1:1 vom VfB Auerbach. Martin Zurawsky scheitert mit einem Handelfmeter an Gäste-Torhüter Maximilian Rosenkranz.

Fußball
Punkteteilung zum Heimabschluss

Roland Hanke / 12.05.2019, 22:22 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Union-Präsident Hans-Ulrich Hengst brachte es in einer kleinen Ansprache nach Spielschluss auf dem Rasen der Bonava-Arena auf den Punkt: "Das war ein gerechtes 1:1." Dass die 40-Punkte-Marke erreicht werde, sei vor der Saison von dieser jungen Mannschaft nicht unbedingt zu erwarten gewesen. "Sie hat die ganze Zeit gekämpft und alles gegeben. Dafür ein großes Dankeschön an das Team und die Trainer." Gleiches gelte auch für die Fans in der Hoffnung, dass sie auch in der neuen Spielzeit Mannschaft und Verein wieder so prima unterstützen.

Dem schloss sich Chefcoach André Meyer in der Pressekonferenz nach der Partie an. Er und sein Trainerteam spendierten dann auch den Fans von der Gegengeraden als Dank für die Unterstützung ein Fass Bier. Vor allem der harte Kern, der jedes Spiel – auch auswärts – dabei war, habe die Jungs motiviert. Er wünsche sich, dass alle auf den Tribünen und im Verein die Mannschaft unterstützen, auch wenn es mal nicht so gut laufe.

Zugleich bedankte sich der 35-Jährige bei seinem gesamten Team auf der Bank. Co- und Torwarttrainer Nico Hinz habe mit dazu beigetragen, dass das Team neunmal zu null gespielt hat. Bei den vielen Verletzungen in der Mannschaft habe auch Physiotherapeut Denis Hasenbek in Zusammenarbeit mit der medizinischen Abteilung einen prima Job gemacht – genauso wie die Mannschaftsbetreuer Hans Wichary und Klemens Burkert, die sich um das Organisatorische kümmerten und dem Trainer damit den Rücken frei hielten.

Und natürlich ging auch der Dank an die Mannschaft, die "stets eine positive Grundstimmung vermittelte. Bei uns ist das Glas immer halbvoll. Wir wollen das Gefühl so weitertragen", erklärte Meyer. Im letzten Spiel am Sonnabend bei Gemania Halberstadt "wollen wir die Schleife drum machen um eine Saison mit vielen tollen, aber auch einigen negativen Momenten. Wir können indes nicht alles verkehrt gemacht haben – 40 Punkte sind keine Selbstverständlichkeit."

Das i-Tüpfelchen im letzten Saison-Heimspiel habe allerdings gefehlt, da der angestrebte Sieg verpasst wurde. Und der war möglich – trotz einiger Anfangsformations-Neulinge wie Jason Rupp, Mert Sait und Franz Hausdorf, der nach langer Verletzungspause und nur zwei Wochen Training im Abwehrzentrum agierte. Erstmals hütete David Richter das Tor in der Regionalliga.

Nach einem Lauf auf der rechten Seite und anschließendem Zuspiel von Niklas Thiel zwang Rupp (12.) mit einem Kopfball VfB-Torwart Maximilian Rosenkranz zur ersten Parade, der noch so einige folgen sollten. Drei Minuten später war der Keeper Sieger gegen den Schuss von Sait. Dann plötzlich die Führung für die Gäste. Nach einem 25-Meter-Freistoß von Kapitän Marcel Schlosser köpfte Marc-Philipp Zimmermann und vom Innenpfosten sprang der Ball ins Tor (17.). Nur eine Minute später dann aber schon den Ausgleich durch Sait, dessen erster Versuch noch geblockt wurde. Doch sein Nachsetzen aus Nahdistanz war von Erfolg gekrönt. Nach einer halben Stunde traf Auerbachs Schlosser den Pfosten.

Nach dem Wechsel verhinderte der Gäste-Keeper ein Tor des FSV-Finnen Markku Hovi, als er diesem an der Strafraumgrenze den Ball vom Kopf fischte. Und nur drei Minuten danach dann die große Chance zur Führung für die Unioner, aber Rosenkranz parierte den Handelfmeter von Martin Zurawsky, der aus seiner Sicht flach rechts schoss. Der Torwart ahnte die Ecke und war mit der Hand dran. In der Schlussphase konnte sich auch Union-Keeper Richter auszeichnen, der einige gefährliche Schüsse entschärfte.

Auerbachs Trainer Sven Köhler sprach von einem "recht ordentlichen Regionalliga-Spiel. Beide Mannschaften haben in veränderter Aufstellung offensiv nach vorn gespielt und viele Abschlusssituationen gezeigt. Das Unentschieden geht in Ordnung und war leistungsgerecht. Wir können mit dem Punkt leben." Diese Analyse eines schnellen Spiels teilte Union-Trainer André Meyer. Solch ein Feuerwerk wie beim 4:0 in Erfurt sei eben nicht jede Woche möglich.

Die Heimbilanzdes FSV Union

In den 17 Saisonpartien in derBonava-Arena hat der FSV UnionFürstenwalde sechsmal gewonnen und  dreimal unentschieden gespielt. Die Spreestädter sind mit diesen21 Punkten die drittschlechteste Heimmannschaft der Regionalliga Nordost vor Optik Rathenow unddem Bischofswerdaer FV. Sämtliche Heimsiege fielen mit nur einem Tor Differenz aus, die höchste Niederlage gab es am 8. Spieltag mit dem 0:3gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf. 8200 Zuschauer verfolgtendie Partien in Fürstenwalde, das entspricht einem Schnitt von 482.⇥kb

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG