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Leichtathletik
Libby Buder holt nach Verletzungspause zwei Vize-Titel

Mit einem Satz von 5,73 Metern schafft Libby Buder von der SG Gaselan Fürstenwalde beim Funkerbergmeeting in Königs Wusterhausen die Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften.
Mit einem Satz von 5,73 Metern schafft Libby Buder von der SG Gaselan Fürstenwalde beim Funkerbergmeeting in Königs Wusterhausen die Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften. © Foto: Mia Merten
Joachim Weihrich / 06.06.2019, 09:45 Uhr
Fürstenwalde Das war ein Einstand nach Maß. Nach erlittener Knieverletzung Ende Januar musste Libby Buder von der SG Gaselan Fürstenwalde erstmals eine längere Trainings- und Wettkampfpause einlegen. Die Ungeduld war groß.

Ihr erster Wettkampf Ende Mai waren dann auch gleich die Brandenburgischen Meisterschaften der Altersklasse U 16 im Berliner Mommsenstadion – mit erst einmal nur dem Hochsprung und Speerwurf. Den Hochsprung absolvierte die Bad Saarowerin mit dem unverletzten linken Bein. Sie meisterte auf Anhieb 1,64 m und war höhengleich mit der Siegerin Antonia Timm vom MSV Zossen, die aber weniger Fehlversuche zu verzeichnen hatte – Silber für Libby Buder. Im Speerwurf verbesserte sie ihre persönliche Bestweite um 2,08 auf 39,34 Meter. Sie sah schon wie die Siegerin aus, aber Laura Sophie Duckhorn vom RSV Mellensee schleuderte den 500-Gramm-Speer noch auf sehr gute 40,80 m. Mit Bestleistung Silber – ein guter Saisoneinstieg.

Beim II. Funkerbergmeeting in Königs Wusterhausen wenige Tage danach steigerte Libby ihre Speerwurfbestleistung auf 40,34 m, lief die 100 m in 12,90 Sekunden und legte im Weitsprung 5,73 m hin, was die Normerfüllung für die deutschen Einzel-Meisterschaften der U 16 Anfang Juli in Bremen bedeutete. Mia Merten (U 18) sprang in Königs Wusterhausen mit 5,72 m ebenfalls persönliche Bestleistung, verfehlte aber die DM-Norm der U 18 um winzige drei Zentimeter. In guten 26,13 s absolvierte Mia über die 200-m-Distanz ihren ersten Wettkampf überzeugend.

Bei den Berlin-Brandenburgischen U-20-Meisterschaften holte sich Levi Schulz mit dem 800 Gramm schweren Speer und 39,61 m die Bronzemedaille. Mit dem 100 Gramm leichteren Speer schrammte er eine Woche zuvor bei den U-18-Meisterschaften in Brandenburg/Havel noch knapp an Bronze vorbei. Hier warf er mit 45,30 m eine persönliche Bestweite. Zwei fünfte Ränge bei den Brandenburgischen U-16-Meisterschaften sicherten sich Wyneken Dükert (M 14) mit 1,46 m im Hochsprung und Keanu Reum (M 15) mit der Vier-Kilo-Kugel und gestoßenen 12,49 m.

Auch die ehemaligen Gaselan-Athleten stiegen vielversprechend in die Saison ein. Beim Nomonierungswettkampf der Mehrkämpfer in Bernhausen lag im Siebenkampf der U 20 Joanne Schiffer am ersten Tag nach vier Disziplinen noch auf Rang 6. Sie verbesserte sich am Tag darauf auf Platz 3 und übertraf mit 5404 Punkten die Norm für die U-20-Europameisterschaften in Schweden um ganze vier Zähler.

Ex-Gaselaner überzeugen

Ihre Trainingskameradin Luisa Kosch (beide SC Neubrandenburg) versuchte sich in Garbsen beim Springermeeting nach längerer Abstinenz wieder im Dreisprung. Sie erzielte mit 12,22 m  eine neue Bestweite. Dort auch  war Bastian Rudolf (Dresdner SC) im Hochsprung der Männer im Einsatz. Er meisterte zum zweiten Mal in seiner Karriere die 2,20 m. Und mit ihren 66,64 m im Diskuswurf der Frauen führt Claudine Vita derzeit Europas Bestenliste an.

Am Wochenende werden Fürstenwalder Leichtathleten beim Berlin-Meeting in Lichterfelde um weitere Bestmarken kämpfen.

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