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Fußball
Nur zwei Fouls im gesamten Spiel

Gut gelaunt vor dem Anpfiff: die beiden Mannschaften auf dem gepflegten Heinersdorfer Rasen
Gut gelaunt vor dem Anpfiff: die beiden Mannschaften auf dem gepflegten Heinersdorfer Rasen © Foto: Edgar Nemschok
Edgar Nemschok / 11.07.2019, 07:30 Uhr
Heinersdorf (MOZ) Union Berlin kommt! Und auch wenn sich alles sehr kurzfristig entschieden hatte – in Trebnitz und Heinersdorf sprach sich das schnell herum. "Und nicht nur in diesen beiden Orten", sagte Frank Schenatzky, der die Berliner Mannschaft der AK 40 betreute. Am Spielfeldrand fanden sich schließlich fast 200 Zuschauer ein und Schenatzky erkannte Fans zum Beispiel aus Müncheberg und Steinhöfel, Trebnitz und Diedersdorf.

Einstieg in die Kreisklasse Nord

Gespielt wurde auf dem wunderbar gepflegten Rasen des Edgar-Schäfer-Sportplatzes in Heinersdorf. Auf dem wird in der neuen Saison des Öfteren Fußball gespielt, denn die neu gegründete SG Trebnitz/Blau-Weiß Heinersdorf will die Austragungsorte in der Kreisklasse und im Pokal aufteilen. So soll in der Hinrunde der Meisterschaft in Heinersdorf und später dann in Trebnitz gespielt werden.

Für die Männer von Trainer Thoralf Schmidt und Karsten Schulze sowie Torwarttrainer Andy Poburski war das Spiel gegen die Oldies des 1. FC Union Berlin gleichzeitig der Saisonauftakt. Die Spielgemeinschaft tritt in der Kreisklasse Nord an. "Und wie das eben so ist. In beiden Teams gab es große Probleme, jeweils eine Mannschaft aufzustellen – heute hingegen werden wir die Qual der Wahl haben", scherzte Schmidt vor Beginn der Partie. Tatsächlich hatten sich trotz der Ferien  21 Akteure eingefunden, um sich gleichzeitig  den Fans zu präsentieren.

Unioner spielen in der Landesliga

Auch auf Berliner Seite war die Stimmung gut. Für sie hat die Saison ebenfalls noch nicht begonnen. Die Hauptstädter spielen in der Ü-40-Landesliga. Und so war aus ihren Reihen zu hören, dass sie mehr auf eine Senioren-Mannschaft gehofft hatten. "Jetzt spielen wir also gegen die jungen Burschen. Da machen wir das eben mit dem Auge und dem gepflegten Kurzpassspiel", hieß es beim Aufwärmen  vor dem Spiel.

Auch für Schiedsrichter Bernd Leichnitz aus Worin wurde es schließlich ein angenehmer Vormittag. In seine Statistik gingen im ganzen Spiel nur zwei Fouls ein. Durch die faire Einstellung aller Aktiven hatte er keine Probleme. Bevor es aber losging, bekam Nico Zacher aus dem Team der Spielgemeinschaft zahlreiche Glückwünsche zu seinem 18. Geburtstag.

Erkenntnisse für den Trainer

"Natürlich war unser Gegner ein echtes Zugpferd und das merkte man dann auch im Spiel. Klar waren die Unioner ein paar Jahre älter, aber die Jungs sind abgezockt und haben unsere Spieler schon das ein oder andere Mal ins Leere laufen lassen", fasste Schmidt zusammen. Er sah das Ganze natürlich aus der Sicht des Trainers und sammelte Erkenntnisse für die bevorstehende neue Saison. "Es war ein sehr ansehnliches Spiel auf beiden Seiten und man konnte sehen, dass in dem neuen Team einiges an Potenzial steckt. Wir werden sehen, ob alle bereit sind, sich auch am Training und den anstehenden  Testspielen zu beteiligen." Für Schmidt steht aber fest: "Wir schauen positiv nach vorn, der erste Schritt in die richtige Richtung ist gemacht."

Ergebnis bleibt zweitrangig

Die Partie endete schließlich mit einem 3:2-Erfolg für die Platzherren. Viel wichtiger als das Ergebnis war aber, dass alle noch lange vor dem Vereinshaus zusammensaßen. Bei Bier und Bratwurst wurden dann auch Pläne für die Zukunft gemacht. Dabei kam dann heraus, dass es möglicherweise noch ein Rückspiel geben wird. Auf jeden Fall soll der Kontakt bestehen bleiben.

Bei der SG Trebnitz bereitet man schon den nächsten großen Höhepunkt vor. Am 3. August soll ordentlich gefeiert werden. Es wird in diesem Jahr der 70. Geburtstag der Sportgemeinschaft begangen. Die Vereinsfeierlichkeiten werden dann in das traditionelle Dorffest von Trebnitz mit eingebunden sein.

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