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Flügel bandagiert, Storch gerettet

In sicheren Händen: Anfang August holte Holger Westenberger Jungstorch "Rudi" aus seinem Horst.
In sicheren Händen: Anfang August holte Holger Westenberger Jungstorch "Rudi" aus seinem Horst. © Foto: Manja Wilde
Manja Wilde / 11.09.2019, 06:45 Uhr - Aktualisiert 11.09.2019, 09:51
Beerfelde (MOZ) Die Rettungsaktion für Jungstorch "Rudi", der aufgrund eines deformierten Flügels nicht fliegen kann, hat sich gelohnt: "Er ist in der Vogelschutzwarte Loburg in guter Pflege, sein Flügel ist bandagiert,  es geht ihm gut", teilte Sven Rothmaier vom Nabu-Kreisverband Fürstenwalde am Dienstag mit.

Der Storchen-Beauftragte Holger Westenberger hatte das Tier Anfang August aus dem elterlichen Horst in Beerfelde geholt, da es sonst verhungert wäre. Nachdem sich der Patient vom ersten Schock erholt hatte, chauffierte Westenberger ihn zum Tierarzt. Von dort ging es weiter auf den Storchenhof Loburg (Sachsen-Anhalt). Der Fürstenwalder Kreisverband des Naturschutzbundes hat die Patenschaft übernommen.

"Dieses Jahr wird ,Rudi‘ nicht mehr fliegen können", sagt Rothmaier. Ob dies jemals wieder möglich sei, stehe in den Sternen. Andernfalls solle ein Platz im Tierpark gesucht werden. Dort könnte sich "Rudi" noch als Störchin entpuppen. Das Geschlecht lasse sich "von außen" nämlich nicht feststellen, sagt Rothmaier. Damit ein Name in den Unterlagen stehe, heiße das Tier erst mal "Rudi".

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