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Tischtennis
Pneumant Fürstenwalde siegt gegen Leegebruch

Gerald Stamm / 28.11.2019, 11:00 Uhr
Fürstenwalde Im Kampf um die Tuchfühlung zur Spitze war die Mannschaft um Kapitän Robert Bloßé gewarnt, waren die Gäste doch zuvor nur knapp an einer Sensation vorbeigeschrammt, als sie dem Tabellenzweiten TTCFinow II beim 6:8 beinahe ein Unentschieden abgetrotzt hatten. Die Spreestädter wollten den Gegner also keinesfalls unterschätzen, zumal die Leegebrucher mit voller Kapelle antraten. Beim Gastgeber kam für die aus privaten Gründen fehlende Nummer 1, Mike Scheweleit, Neuzugang Oliver Engel aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz und machte seine Sache gut.

Die neuformierten Doppel hatten allerdings Startschwierigkeiten. Heider/Engel unterlagen Matzdorf/Berner nach Satzführung mit 1:3 (11:6, 8:11, 9:12, 7:11). Stamm/Bloßé quälten sich gegen Welke/Paasch, lagen bereits 1:2 hinten, rissen sich dann aber zusammen (7, -7, -4, 2, 5).

Ein 16-Jähriger trumpft auf

Im ersten Einzel besiegte Gerald Stamm den aufopferungsvoll kämpenden Guido Berner in vier Sätzen (5, -8, 8, 4). Am Nachbartisch war Bloßé im Duell der Linkshänder gegen Martin Matzdorf, der bei den Fürstenwaldern in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal bleibenden Eindruck hinterlassen hat, hochkonzentriert und an diesem Tag nicht zu stoppen (-8, 7, 8, 8).

Auch Tino Heider war auf der Höhe des Geschehens und ließ Gästekapitän Karsten Paasch beim 3:0 (8, 7, 7) keine Chance. Engel musste derweil die Überlegenheit des erst 16-jährigen Nachwuchstalents Emil Welke anerkennen (-4, -7, 4, -6). So hieß es nach der ersten Einzelrunde 4:2 für die Pneumant-Truppe.

Stamm, bei der Landesbereichsrangliste Ost Matzdorf deutlich unterlegen, riss dieses Mal von Beginn an die Initiative an sich und konnte mit einem 3:0 (2, 11, 15) Revanche nehmen.

Robert Bloßé gewinnt erneut

In einem hochdramatisch und von beiden Seiten kämpferisch geführten Duell zwischen Bloßé und Berner war am Ende der Fürstenwalder Kapitän der glückliche Sieger (10, -7, -11, 7, 11). Heider fand derweil gegen Welke kein Allheilmittel und unterlag in fünf Sätzen (-12, 9, 9, -7, -3).

Engel wies dank seiner guten Aufschläge und einem druckvollen Topspin-Spiel den Rotationer Paasch in die Schranken (6, 6, 9) und steuerte so seinen Punkt zum letztlich deutlichen Gastgebersieg bei, den ein starker Heider mit einem 3:1 (8, 4, -12, 8) über Matzdorf perfekt machte.

Pneumant ist weiter Tabellendritter, punktgleich mit Finow II und drei Zähler hinter dem ungeschlagenen Spitzenreiter TTC Finow III.

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