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Coronavirus
Produzieren die Fürstenwalder im Homeoffice mehr Müll?

Halten den Alltag am Laufen: die beiden KWU-Mitarbeiter Patrick Angrinck (l.) und Lutz Schrinner beim Entladen eines Müllcontainers in Fürstenwalde.
Halten den Alltag am Laufen: die beiden KWU-Mitarbeiter Patrick Angrinck (l.) und Lutz Schrinner beim Entladen eines Müllcontainers in Fürstenwalde. © Foto: Conradin Walenciak
MOZ / 23.03.2020, 19:10 Uhr
a (MOZ) Als Alltagshelden fühlen sich Patrick Angrinck und Lutz Schrinner nicht wirklich. "Wir machen nur unseren Job – genauso wie in den letzten Tagen auch", sagt Schrinner dazu, während er die Abfalltonnen in der Ernst-Thälmann-Straße in Fürstenwalde am Müllauto befestigt. "Wir müssen alle unseren Teil dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus aufgehalten wird." Und ihr Teil sei eben die Müllentsorgung.

Seit 17 Jahren ist Schrinner nun schon für das Kommunale Wirtschaftsunternehmen Entsorgung (KWU) unterwegs, um den Abfall in Fürstenwalde einzusammeln. Sein Kollege Angrinck ist seit zweieinhalb Jahren dabei. Mehr Wertschätzung bekämen sie aktuell für ihren Job nicht, sagt dieser. "Aber vielleicht kommt das noch." Vielleicht sehe ja jetzt der eine oder andere, was eigentlich dazu notwendig sei, um den Alltag am Laufen zu halten.

Mehr zu tun als sonst haben die beiden nicht. Von dem zu erwartenden steigenden Müllaufkommen merken die KWU-Mitarbeiter zumindest noch nichts. "Aber wenn jetzt alle zu Hause sind, wird das wohl nächste Woche losgehen", so Angrinck.

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