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Triathlon
2. Scharmützelsee-Triathlon in Bad Saarow um ein Jahr verschoben

TVF-Chef und Org.-Leiter: Helke Wannewitz
TVF-Chef und Org.-Leiter: Helke Wannewitz © Foto: Roland Hanke
Roland Hanke / 19.05.2020, 06:30 Uhr
Bad Saarow (MOZ) Jetzt ist es Gewissheit: Die für den 9. August geplante Zweitauflage des Scharmützelsee-Triathlon findet nicht statt. Der Vorstand des ausrichtenden TV Fürstenwalde hat einstimmig beschlossen, die Veranstaltung in Bad Saarow wegen der andauernden Corona-Pandemie auf den8. August 2021 zu verschieben.

"Wir haben alles geprüft, auch eine alternative Austragungsform gemäß eines Konzepts der Deutschen Triathlon-Union in Erwägung gezogen. Und wir haben uns auch mehrmals mit dem Landesverband als Ausrichter der Berlin-Brandenburger Meisterschaften sowie dem Amt Scharmützelsee abgestimmt", erklärt TVF-Chef Helke Wannewitz, der in einem Schreiben an die rund 400 fest gemeldeten Teilnehmer die Gründe für die Absage sowie die weiteren Modalitäten erläuterte.

Rückabwicklung bis 30. Juni

"Wir hätten den Aktiven keinen Wettkampf bieten können, der einerseits ihre Erwartungen erfüllt und andererseits mit einigermaßen vertretbarem Aufwand hätte organisiert und vor allem auch verantwortet werden können." So sei mit Blick auf die weiterhin unkalkulierbare Situation und die damit nach wie vor verbundenen Risiken für die Gesundheit der Sportler, Helfer und Zuschauer letztlich keine andere Wahl geblieben, als den Triathlon um ein Jahr zu verschieben – "in der Hoffnung, dass dann das Sportleben wieder in den gewohnten Bahnen funktioniert".

In Abstimmung mit der Anmelde- und Zeitnehmer-AgenturBerlin-Timing hat der TVF beschlossen, allen, die ihre Startgebühr bereits entrichtet haben, das damit erworbene Startrecht für die jeweils gewählte Distanz mit allen damit verbundenen Leistungen auf den 8. August 2021 zu übertragen. Eine erneute Anmeldung oder Rückfrage sei damit nicht erforderlich. Wer das nicht wolle, könne dies bis zum 30. Juni per E-Mail mitteilen. In diesem Fall werde das Startgeld abzüglich einer Aufwands-/Bearbeitungsgebühr in Höhe von fünf Euro zurück überweisen. Nach diesem Zeitpunkt sei allerdings keine Rückzahlung mehr möglich.

Hoffen auf Verständnis

"Wir hoffen, dass ein Großteil der gemeldeten Teilnehmer im nächsten Jahr zu uns kommt, zumal das volle Leistungspaket erhalten bleibt", sagt Helke Wannewitz. Wenn nicht mehr als zehn Prozent ihr Startgeld zurück haben wollen, könne der TVF ohne große finanzielle Verluste über die Runden kommen. Bisher sei schon sehr viel Kraft, Energie und auch Geld in die Vorbereitungen gesteckt worden, Letzteres zum Beispiel für neue Radständer für die Wechselzone.

In ersten Reaktionen zeigten die Sportler lauf TFV-Chef viel Verständnis. Auch die Sponsoren hielten zur Stange. "So unterstützt uns das Helios-Klinikum trotz der Absage wie im Vorjahr", sagt Wannewitz, dessen Verein seine Feier zum 30. Geburtstag übrigens für den zweiten Advent plant.

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