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Motorsport
Erstes Rennen, erste Sektdusche für den Fürstenwalder

Auf dem Podium: Olaf Haeusner, Gesamtsieger Petr Mandelik und der drittplatzierte Tomás Kusy (beide Tschechien/von links). 22 Fahrer waren in der Gruppe A am Start.
Auf dem Podium: Olaf Haeusner, Gesamtsieger Petr Mandelik und der drittplatzierte Tomás Kusy (beide Tschechien/von links). 22 Fahrer waren in der Gruppe A am Start. © Foto: Sabiene Haeusner
Roland Hanke / 15.06.2020, 21:13 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Mittlerweile hat ihn die Arbeit in seiner Fürstenwalder Firma Fahrzeugpflege-Service Haeusner wieder voll im Griff. Doch an den durch die Corona-Pandemie verspäteten Saisonauftakt im Carbonia Cup wird der Rennfahrer vom Team H & S Motorsport sicher noch eine ganze Weile denken: Er gewann auf dem Motodrom im tschechischen Most den ersten von in diesem Jahr sieben Wertungsläufen.

Olaf Haeusner, Vorjahres-Vizemeister der Klasse A3 bis 3000 Kubikzentimeter, setzte sich mit seinem BMW M3 GT als Sieger durch und wurde Gesamtzweiter der 22 Fahrzeuge der Gruppe A. "Es hat alles geklappt. Das neue Getriebe schaltet sehr gut, das Fahrverhalten passt und die Abstimmung des Autos auch", freute sich der Fahrer über den gelungenen Start in seine 20. Motorsport-Saison. "Allerdings haben einige starke Konkurrenten aus dem Vorjahr noch gefehlt. Wenn alle wieder dabei sind, wird es sicher schwer, ganz vorn anzukommen. Aber ich bin gerüstet."

Nur der Polesetter ist schneller

Zu den diesmal fehlenden Mitfavoriten gehören Titelverteidiger Walter Forster aus dem niederbayerischen Train und der polnische Gesamtdritte Adam Baczynski. Insgesamt waren in der Klasse A 3 in Most, wo der Fürstenwalder auch das letzte Rennen im vergangenen Jahr gewonnen hatte, fünf Renner am Start. "Zwei von den starken neuen Fahrern haben ihre Autos beim Qualifying auf nasser Fahrbahn aber in die Leitplanken gesetzt und zerstört."

Insgesamt herrschten für alle schwierige Bedingungen mit Regen fast den gesamten Tag über. "Nur im Rennen wurden wir mit Sonnenschein belohnt, so dass ich dann auch auf Slicks fahren konnte", erzählt Haeusner, der von der zweiten Gesamt-Startposition hinter einem Auto einer höheren Klasse (A 7/Petr Mandelik/CZE auf Lotus Exige) auf die Strecke gegangen war. "Den habe ich in der ersten Kurve ausgebremst, dabei aber die Führung an einen anderen Kontrahenten verloren, konnte mir diese aber schon in der vierten Kurve zurückholen. Von da an fuhr ich ein souveränes Rennen und nur der Polesetter konnte mich am Ende wieder abfangen. Aber das war nebensächlich."

Gaststart im NAVC-Cup

Jetzt ist der Blick bereits wieder nach vorn gerichtet. Im Carbonia Cup steht am 17. Juli das Heimrennen auf dem Lausitzring bei Klettwitz im Süden Brandenburgs auf dem Programm. "Da will dann auch mein Freund Walter Forster wieder dabei sein und zugleich auch ein neues Team aus Bayern an den Start bringen, das er als Berater mit aufgebaut hat."

Haeusner ist derweil schon vorher im Einsatz, will auf der Nürburgring-Sprintstrecke zum Auftakt der Rundstrecken-Serie des Neuen Automobil- und Verkehrsclubs (NAVC) am 29. Juni einen Gaststart absolvieren.

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