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Fußball
Laktattest läutet heiße Phase beim FSV Union Fürstenwalde ein

Mit einem Pieks ins Ohr entnimmt Physiotherapeut Denis Hasenbek bei Spieler Joshua Putze das Blut für den Laktattest. Co-Trainer Nico Hinz (sitzend), Darryl Geurts (vorn rechts) und Coach Matthias Maucksch (hinten rechts) schauen interessiert zu.
Mit einem Pieks ins Ohr entnimmt Physiotherapeut Denis Hasenbek bei Spieler Joshua Putze das Blut für den Laktattest. Co-Trainer Nico Hinz (sitzend), Darryl Geurts (vorn rechts) und Coach Matthias Maucksch (hinten rechts) schauen interessiert zu. © Foto: Alexander Winkler
Roland Hanke / 13.07.2020, 18:20 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Nach gut zwei Wochen "Vorgeplänkel" mit leichtem Training wird es für die Fürstenwalder Regionalliga-Kicker nun ernst. Mit dem obligatorischen Laktat-Test, der bei den Spielern auf der Beliebtheitsskala nicht gerade ganz oben steht, startete am Montagnachmittag auf dem Kunstrasenplatz im Pneumant-Sportforum die heiße Phase der Vorbereitung.

Und die ist mit nur vier Wochen knapp bemessen. "Klar, das ist sehr kurz, aber das gilt ja für alle Mannschaften der Liga", sagt Union-Coach Matthias Maucksch, der weiterhin Nico Hinz als Co- und Torwarttrainer an seiner Seite hat. Umso intensiver wird bei den Domstädtern jetzt trainiert. "Bis einschließlich Samstag werden wir zweimal täglich auf dem Platz sein", erklärt Maucksch. "Wichtig ist, dass wir schnellstmöglich als Mannschaft agieren."

Derzeit 16 Spieler im Kader

Dabei hat der Fußballlehrer wie schon in den Jahren zuvor das Problem, viele neue Spieler integrieren zu müssen, die derzeit zum großen Teil auch noch nicht da sind. Drei Neuzugänge hat der FSV Union bis jetzt zu verzeichnen, aber bereits neun Abgänge. So stehen dem Trainerteam derzeit 16 Akteure zur Verfügung. "Wir werden versuchen, den Kader zeitnah zu vervollständigen. Da wird es bis zum Ende der bis Anfang Oktober verlängerten Transferperiode auf dem Markt wohl heiß hergehen", vermutet Maucksch. "Für uns ist wichtig, dass ein Spieler vom Charakter und der Qualität her überzeugt und auch zu uns passt."

Wie schon in den Wochen zuvor sind auch jetzt einige Probespieler beim Training dabei. Durchaus möglich, dass sich daraus weiterer Zuwachs ergeben könnte. Testspiele hat der FSV Union Stand Montag bislang noch keine vereinbart, während ein Teil der Konkurrenz bereits damit begonnen hat oder in dieser Woche startet, wie zum Beispiel heute Abend der BFC Dynamo beim Nord-Landesligisten Grün-Weiss Ahrensfelde.

Meister steigt direkt auf

Mit den Drittliga-Absteigern Chemnitzer FC und FC Carl-Zeiss Jena sind Traditionsvereine aus dem Fußball-Osten wieder Kontrahent der Spreestädter, die ihre fünfte Saison in der vierthöchsten Spielklasse in Angriff nehmen. Weiter mit dabei ist auch der 1. FC Lok Leipzig, da er in der Aufstiegsrelegation gegen den SC Verl aus der Regionalliga West bekanntlich den Kürzen gezogen. Da in der neuen Saison der Meister der Regionalliga Nordost wieder direkt in die 3. Liga aufsteigt, dürfte ein ordentliches Hauen und Stechen im Kampf um den Platz an der Sonne angesagt sein.

Da werden wohl einige "all in" gehen, vermutet Maucksch. Es seien auch Insolvenzen nicht auszuschließen. Der 51-Jährige hofft, dass der Verband für eine gewisse Gerechtigkeit sorgt, und wenn es Verwerfungen geben sollte, auch handelt. Das sei gerade für die Vereine mit einem kleineren Budget, also auch für den FSV Union wichtig, der in der abgebrochenen Vorjahressaison als Vierter seine bislang beste Platzierung erreicht hatte.

20 Teams und damit zwei mehr als üblich gehen ins Rennen. Der Punktspielauftakt wurde vom Nordostdeutschen Verband in einer Videokonferenz mit den Vereinen für den 15./16. August terminiert. Schon eine Woche zuvor bestreiten die Fürstenwalder ihr erstes Pflichtspiel im Landespokal-Halbfinale der Vorsaison bei Aufsteiger FSV Luckenwalde.

Regionalliga Nordost Saison 2020/21

Die Mannschaften: Chemnitzer FC, FC Carl Zeiss Jena (beide Absteiger 3. Liga), 1. FC Lokomotive Leipzig, VSG Altglienicke, Energie Cottbus, FSV Union Fürstenwalde, Hertha BSC II, BFC Dynamo, Berliner AK, FC Viktoria Berlin, VfB Auerbach, ZFC Meuselwitz, SV Lichtenberg 47, BSG Chemie Leipzig, SV Optik Rathenow, VfB Germania Halberstadt, SV Babelsberg 03, Bischofswerdaer FV, Tennis Borussia Berlin, FSV Luckenwalde (beide Aufsteiger Oberliga) ⇥red

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