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Fußball
FSV Union Fürstenwalde sucht Wettkampfhärte

Kontaktaufnahme zum Spiel: Unions Regionalliga-Neuzugang Arlind Shoshi steigt zum Kopfball hoch, hier in einem Training-Kick gegen die  eigene Zweite aus der Landesliga Süd. Nun kommt Eintracht Mahlsdorf zum Test nach Fürstenwalde.
Kontaktaufnahme zum Spiel: Unions Regionalliga-Neuzugang Arlind Shoshi steigt zum Kopfball hoch, hier in einem Training-Kick gegen die eigene Zweite aus der Landesliga Süd. Nun kommt Eintracht Mahlsdorf zum Test nach Fürstenwalde. © Foto: Alexander Winkler
Roland Hanke / 28.07.2020, 18:30 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Täglich außer sonntags zweimal zwei Stunden, je nach Situation manchmal auch mehr, umfasst das Trainingspensum. Wer Cheftrainer Matthias Maucksch kennt, weiß wie intensiv die einzelnen Einheiten sind. Der Fußball-Lehrer verlangt seinen Mannen alles ab, schließlich steht bereits in gut einer Woche das erste Pflichtspiel an.

"Es wird Zeit, dass wir uns als Mannschaft finden und uns einspielen, auch wenn im Kader personell noch einige Lücken vorhanden sind", erklärt der 51-Jährige. "Und wir müssen nach der langen Spielpause wieder die Wettkampfhärte finden." Deshalb werde gegen gutklassige Gegner auf dem Rasen geprobt.

Drei Tage nach dem Trainings-Kick gegen die eigene Zweite aus der Landesliga Süd – Maucksch: "ein erster aufschlussreicher Test" – ging es gegen Regionalliga-Nord-Aufsteiger FC Teutonia Ottense. Es gab ein 4:4 gegen die Hamburger, die vom ehemaligen Union-Coach Achim Hollerieth (erste Halbserie der Saison 2016/17 in Fürstenwalde) trainiert wird. Die Partie hatte der FSV Union nach einer Trainingseinheit bestritten. "Das war bis auf die letzten 20 Minuten ein ordentliches Spiel von uns", erklärt Maucksch. Dies war neben der harten Einheit zuvor wohl auch der vielen Wechsel geschuldet.

Wieder ohne Öffentlichkeit

Zum nächsten Test kommt der ambitionierte Berlin-Ligist Eintracht Mahlsdorf, zu dem die früheren Unioner Franz Hausdorf, Peter Köster und Niklas Thiel jetzt im Sommer wechselten. Diese Begegnung am Sonnabend wird laut Trainer Maucksch wie schon das Spiel gegen Teutonia wieder "unter Ausschluss der Öffentlichkeit" ausgetragen. Augenscheinlich will sich wohl der FSV Union nicht in der Karten schauen lassen vor dem Landespokal-Halbfinale der vorigen Saison am 9. August, 13 Uhr, beim Ligakontrahenten FSV Luckenwalde.

Für dieses Spiel sind 1000 Zuschauer zugelassen, davon gehen 200 für Betreuerstab, Ordner und Catering ab. 250 Karten sind für den FSV Union reserviert. "Die heiß begehrten Tickets werden demnächst in Fürstenwalde eintreffen", sagt Union-Manager Sven Baethge. "Danach teilen wir dann mit, wo die Karten zu erwerben sind. Sie kosten zehn Euro pro Stück." Am oder vor dem Stadion vor Ort in Luckenwalde werde es keine Karten zu kaufen geben.

Pokalsieger trifft auf Wolfsburg

Übrigens: Der AOK-Landespokalsieger darf sich auf einen Bundesligisten freuen. Der VfL Wolfsburg kommt dann in der 1. Runde des DFB-Pokals nach Brandenburg (11. bis 14. September). Ob sich Matthias Maucksch darauf freut? "Es ist generell schön, gegen höherklassige Mannschaften zu spielen. Doch erst mal müssen wir das Halbfinale gewinnen. Und das dürfte schwer genug werden." Dann folgt noch das Endspiel, in das auch Brandenburgligist Grün-Weiß Lübben und Regionalligist SV Babelsberg wollen, die sich im zweiten Halbfinale (ebenfalls 9. August) gegenüberstehen.

In die Punkterunde der Regionalliga Nordost startet der FSV Union am 15. August, 13.30 Uhr. Dann geht es zum Berliner AK.

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