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Volkstanz und Musik zum Zuhören

aherold / 02.02.2009, 08:00 Uhr
Das wollte sich Gerlind Schreiber nicht entgehen lassen. Schon lange habe sie den Sänger und Gitarristen Jörg Kokott wieder einmal live erleben wollen, sagte die Frankfurterin - und am Sonnabend zum Abschluss der fünften Auflage des Festivals " Folk im Fluss e_SDLq bestand dazu die Gelegenheit. Über den Auftritt des einstigen Sängers der DDR-Folklegende Wacholder und des Duos Jörg Nassler & Dunja Averdung war sie nach dem gut dreistündigen Konzertabend des Lobes voll. "Das war Musik zum Zuhören, zum Nachdenken und zum Träumen. Ganz mein Geschmack."

Weniger besinnlich als am letzten Festivalabend war es am Vortag im Audimax-Gebäude der Universität zugegangen. Bei Musik von Malbrook und der Folkloregruppe Rumpelstolz ließ sich mancher Zuhörer nicht lange zum Tanz bitten, bis der Seminarraum-Boden beinahe zu beben schien.

Rund 300 Besucher haben die Veranstalter an den drei Festivaltagen gezählt - deutlich mehr als noch im vergangenen Jahr. Zum ersten Mal beteiligte sich der aus einer Initiative an der Universität hervorgegangene Verein Kunstgriff an der Organisation und unterstützte so den Festivalbegründer Thomas Strauch - unter anderem Musiker bei der Frankfurter Gruppe Drei Liter Landwein.

Die inzwischen 18 Jahre alte Band Drei Liter Landwein hatte das Festival am Donnerstag eröffnet, und für ihren Trommler gab es zum Abschluss jede Menge Lob. Gitarrist Nassler, jahrelang Begleitmusiker von Gerhard Schöne und inzwischen mit einem eigenen Programm unterwegs, ermunterte ihn zum Weitermachen. "Folk im Fluss" sei eine "echte Rarität".

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