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Seniorenwoche
Gut 190 Beiräte vertreten bereits Senioren-Interessen

Lobte die aktiven Ruheständler: Der Vorsitzende des Landes-Seniorenbeirates, Wolfgang Puschmann.
Lobte die aktiven Ruheständler: Der Vorsitzende des Landes-Seniorenbeirates, Wolfgang Puschmann. © Foto: Holger Rudolph
Holger Rudolph / 16.06.2019, 23:31 Uhr
Wittstock Die Anzahl der Seniorenvertretungen im Land Brandenburg erhöhe sich stetig, lobte der Vorsitzende des Landes-Seniorenbeirats, Wolfgang Puschmann am Sonnabend. Zum Auftakt der 26. Brandenburgischen Seniorenwoche in Wittstock berichtete er, dass inzwischen mehr als 190 Beiräte in Kreisen, Städten und Gemeinden dafür sorgten, "dass in immer mehr Orten die gelebte Demokratie für Senioren Einzug gehalten hat".

Seniorenbeiräte können laut Puschmann dazu beitragen, dass sich die Bedingungen zur Gesunderhaltung und Pflege verbessern. Auch für das bezahlbare und altersgerechte Wohnen setzten sich die Interessenvertreter ein. Leider gebe es auch in Brandenburg latente Altersarmut, der begegnet werden müsse. Puschmann dankte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), dass dieser schnell die Stelle eines Landes-Seniorenbeauftragten einrichten will. Ein solcher Mittler sei dringend nötig. Zu Puschmanns  nächsten Aufgaben gehört die Mitarbeit an der Vernetzung der Beiräte auf verschiedenen Ebenen zwecks ihrer Stärkung.

Von der begonnenen Umrüstung von Bussen und Haltestellen im Kreisgebiet sprach der stellvertretende Landrat Werner Nüse. Es komme dabei darauf an, die öffentlichen Verkehrsmittel komplett für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich zu machen. Bevor Woidke einige besonders verdiente Senioren auszeichnete, sprach er sich dafür aus, dass auch künftig für alle Brandenburger der Dialog die Kommunikationsform der Wahl bleiben sollte. Gleiches gelte für die große Politik. Leider mehrten sich Stimmen, die sich für einen Konfrontationskurs mit Russland aussprächen. Dies sei falsch. Nur der konstruktive Dialog der Völker könne dazu führen, dass der derzeitige Konflikt zwischen Russland und Europa gelöst wird.

Zuvor hatte sich Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann (parteilos) für den Dialog auf Ebene der Familie ausgesprochen. Den alten Menschen von heute habe die Jugend viel zu verdanken. Miteinander zu sprechen, sei oft wegweisender, als sich nur mit dem Handy zu beschäftigen.

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Seniorenvertretung Werner Nüse Seniorenwoche Wolfgang Puschmann Beirat

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