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Volleyball
Nach Kuriosum zur Konzentration gefunden

Hände-Wirrwarr am Netz: Mit viel Gefühl brachte hier der Wittstocker Mathias Krehl den Ball am Brandenburger Block vorbei. Der Medizin-Sechser gewann seine beiden Heimspiele.
Hände-Wirrwarr am Netz: Mit viel Gefühl brachte hier der Wittstocker Mathias Krehl den Ball am Brandenburger Block vorbei. Der Medizin-Sechser gewann seine beiden Heimspiele. © Foto: Roland Möller
Roland Möller / 25.11.2019, 17:27 Uhr
Wittstock Da Medizin Wittstock seine beiden Heimspielen gegen den VC Brandenburg (3:0) und den Potsdamer VC (3:1) gewann, eroberte das Team Tabellenplatz zwei in der Volleyball-Landesliga. Tabellenführer SC Potsdam III und der Zweite Werder ließen Punkte liegen, so verkürzte das Team um Trainer Stefan Knöchel zudem den Rückstand zu Platz eins. "Ein guter Spieltag, wir haben unsere Pflichtaufgaben erfolgreich gelöst, die Konkurrenz hat gepatzt", legte Knöchel bei seinem Resümee ein Lächeln auf.

Beim Heimspieltag am Sonnabend fehlte Libero Andreas Röhrs, der mit seinem jüngsten Sohn Hannes zur Aufnahme zur Sportschule unterwegs war. Mit dem Tabellenletzten VC Brandenburg und dem Potsdamer VC (7.) hatten Medizin lösbare Aufgaben vor der Brust. Diesmal wurde in der Stadthalle aufgeschlagen, da die Waldringhalle (sonst Heimstätte) für eine Tierschau gebucht war.

Kuriosum zum Auftakt

Zum Auftakt bezwang der Potsdamer VC den VC Brandenburg mit 3:1. Dabei war Satz eins ein Kuriosum im Volleyball. Potsdam siegte nach zehn Minuten 25:2 (wir berichteten). "Das habe ich auf Landesebene noch nie erlebt, nur drei Potsdamer haben aufgeschlagen", staunte auch Medizin-Coach Knöchel. Gegen Brandenburg dominierte sein Team ohne Glanz.  Wittstock siegte 25:15, 25:16 und 25:14. Doch Knöchel war nicht zufrieden: "Wir haben nicht mehr gemacht, als nötig war. Es war kein Feuer im Team, es wurde nichts probiert und drucklos agiert", erklärte er.  In den Spielpausen habe er sein Team darauf hingewiesen, doch an der  emotionslosen Stimmung und am Spiel änderte sich nichts. "Klar ist es gegen so ein Team schwer, man wird nicht gefordert, man passt sich an", so Knöchel.

Gegen den Potsdamer VC sahen er und die wenigen Zuschauer ein anderes Heimteam. "Das lag aber daran, dass uns Potsdam gefordert hat und richtig stark gespielt hat", erklärte Knöchel. So sahen die Fans vier umkämpfte Sätze mit guten Aktionen auf beiden Seiten. "Potsdam war im Angriff und in der Feldabwehr super, wir mussten alles geben, um zu gewinnen", gestand der Heimcoach. Dessen Spieler zogen nun im Angriff richtig durch, Zuspieler Roman Denk variierte besser, setzte seine Angreifer genauer ein. "Wir mussten uns auch steigern, um diese Partie zu gewinnen", so Knöchel. Satz eins und zwei verliefen total ausgeglichen, erst in der Schlussphase zahlte sich die Routine der Gastgeber aus und sie siegten 25:22 und 25:20. In Durchgang drei drehte Potsdam den Spieß um, gewann 25:21. Satz vier war dann zunächst umkämpft, "es ging hin und her, erst als wir uns etwas absetzten, ergab sich Potsdam", berichtete Knöchel.

Er ist mit dem bisherigen Saisonverlauf recht zufrieden. "Wir sind wie gewünscht vorn dabei, haben einige richtig gute Spiele gezeigt. Ärgerlich war vielleicht das 2:3 gegen Lindow III. Da führten wir schon 2:0, ließen etwas nach. Lindow spielte plötzlich stark auf und wir fanden nicht mehr zu unserem Spiel", blickt Knöchel ungern zurück.

Volleyball-Landesligabeim SV Medizin

Ergebnisse in Wittstock:Potsdam - Brandenburg II⇥3:1(25:2 25:23 22:25 25:23)Medizin - Brandenburg II⇥3:0(25:15 25:17 25:14)Medizin - Potsdam⇥3:1(25:22 25:20 21:25 25:17)

Team Wittstock: Holz, Denk, Knöchel Gubalski, Mathias Krehl, Speck, Stephan Krehl, Besler, Lüders

Kommende Spiele, 7. Dezember:Medizin mit Kremmen in WerderLindow-Gransee III mit BW Brandenburg II in Potsdam (SC III)Rehbrücke mit SF Brandenburg in Potsdam (VC)⇥red

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