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Energie
Noch keine Ursache für den Windrad-Unfall festgestellt

Monteure einer Spezialfirma räumen die abgestürzten Teile der Windkraftanlage weg.
Monteure einer Spezialfirma räumen die abgestürzten Teile der Windkraftanlage weg. © Foto: Jens Büttner
MOZ / 03.02.2020, 16:09 Uhr - Aktualisiert 05.02.2020, 12:08
Wittstock (MOZ) Nachdem am Freitag eine Windkraftanlage bei Klein Haßlow abgestürzt ist (wir berichteten), hat jetzt die Suche nach der Unglücksursache begonnen.

Ein Ergebnis liegt noch nicht vor. "Bei der betroffenen Anlage ist der obere Schuss des Turms abgebrochen. Etwa zwei Drittel des Turmschaftes stehen noch", beschreibt Thomas Frey, Pressereferent im  Landesamt für Umwelt (LfU), das havarierte Windrad. "Das obere Drittel liegt mit Gondel, Rotor und Rotorblättern am Boden." Der Betreiber, die bayrische Firma HAT Aiwanger GmbH, muss jetzt die Unfallstelle beräumen. 

Damit hat sie laut LfU auch schon begonnen. So wurde beispielsweise bereits das Getriebeöl entfernt. Die Unfallstelle und die Zufahrten waren durch die Polizei und eine vom Betreiber beauftragte Firma abgesperrt worden. Die neun weiteren, baugleichen Anlagen des Windparks waren, nach mündlicher Aufforderung durch das LfU, schon am Freitag abgeschaltet worden. Die schriftliche Aufforderung gehe dem Betreiber jetzt zu, so Frey. "Die abschließende Bewertung ist dann von Bauexperten vorzunehmen", erklärt er. "Zu klären ist noch der Verbleib der Rotorblätter, da es dafür noch keinen etablierten Entsorgungsweg gibt." Hier unterstützt das LfU die Entsorgung fachlich.

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