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Windenergie
Ursachensuche nach Windrad-Absturz in Wittstock

Am 31. Januar war der obere Teil eines etwa 70 Meter hohen Windrades bei Wittstock abgestürzt. Nun forschen die zuständigen Behörden nach der Ursache.
Am 31. Januar war der obere Teil eines etwa 70 Meter hohen Windrades bei Wittstock abgestürzt. Nun forschen die zuständigen Behörden nach der Ursache. © Foto: Jens Büttner/dpa
dpa / 04.02.2020, 15:37 Uhr - Aktualisiert 04.02.2020, 16:16
Wittstock (dpa) Nach dem Einsturz eines Windrads bei Wittstock (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) am Freitag wollen die zuständigen Behörden die Ursache der Havarie untersuchen.

Zudem habe die Untere Bauaufsichtsbehörde notwendige Schritte eingeleitet, um unter anderem eine ähnliche Gefahrenlage bei typengleichen Windkraftanlagen ausschließen zu können, wie der Landkreis am Dienstag mitteilte.

Der obere Teil eines etwa 70 Meter hohen Windrades in einem Windpark bei Wittstock war am Freitag abgestürzt. Die schweren Teile wie Rotor und Nabe sowie die Flügel waren nach Angaben der Polizei meterweit auf einem Feld verteilt. Anwohner hätten vorher einen lauten Knall gehört. Das zuständige Amt und der Betreiber des "Windparks Klein Haßlow" hätten danach alle anderen Windräder aus Sicherheitsgründen abschalten lassen. Verletzt wurde niemand.

Der Schaden werde zunächst durch einen Sachverständigen untersucht, wie der Landkreis weiter mitteilte. Mit Ergebnissen sei schätzungsweise erst in einigen Wochen zu rechnen. Außerdem müsse die Standsicherheit des verbliebenen Turms am Unglücksort untersucht werden. Die Windkraftanlagen in diesem Bereich blieben solange stillgelegt.

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