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Handball
Ein klares Zeichen gesetzt

Bärenstarke Vertretung: Christopher Schulz (links) vertrat Paul Sommer im Hansa-Kasten und führte sein Team mit etlichen Paraden zum Sieg.
Bärenstarke Vertretung: Christopher Schulz (links) vertrat Paul Sommer im Hansa-Kasten und führte sein Team mit etlichen Paraden zum Sieg. © Foto: Gunnar Reblin
Gunnar Reblin / 08.03.2020, 20:24 Uhr
Wittstock (moz) Ein wichtiger Schritt ist getan. Die Handballer des FK Hansa Wittstock haben das erste von drei als richtungsweisend ausgerufenen Spielen gewonnen. Am Sonnabend wurde Chemie Premnitz mit 28:18 (16:10) regelrecht deklassiert. Ein Mann avancierte dabei zur tragenden Säule.

"Kolumbus" im Fokus

Spot an für Torwart Christopher Schulz hieß es am Sonnabend in der mit 200 Zuschauern gut gefüllten Wittstocker Stadthalle. Die Nummer 77 des FK Hansa machte es wie einst der Ex-Nationaltorhüter Andreas Thiel – er glänzte als Hexer. Trainer Sven Hennigs wusste nach dem Spiel ganz genau, wem er ein Sonderlob geben muss. Denn: "Christopher hat uns zum Sieg getragen. Was der Junge heute alles rausgeholt hat, davor ziehe ich meinen Hut." Christopher Schulz, den alle nur Kolumbus rufen, vertrat Stammkeeper Paul Sommer. Und das so überzeugend, wie es Coach Hennigs im Vorfeld geahnt hatte: "Bei Christopher mache ich mir keine Gedanken. Er hat schon so oft gezeigt, dass er prima Bälle halten kann."

Mit Schulz zwischen den Pfosten und einem "perfekt aufgehenden Matchplan" (Hennigs) ließen die Wittstocker von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer sich zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf erkämpfen würde. Hennigs hatte sich für eine Startformation, die spielerische Akzente setzt, entschieden, "um später mit unseren Shootern nachzulegen" – es kamen Marrin Willführ, Marc Köhring und Felix Gratzkowski. Insgesamt habe die Einstellung bei allen gestimmt, lobte der Coach. 50 Minuten spielte sein Team bärenstark auf. "Nur in den letzten zehn Minuten haben wir ziemlich viel verballert. Da war dann wieder Leichtsinn im Spiel", monierte er.

Durch den überaus deutlichen Sieg haben die Wittstocker auch den direkten Vergleich mit Premnitz für sich entschieden (Hinspiel: 20:27). Hennigs: "Auch das hatten wir im Kopf." Für ihn sei die Abwehrarbeit der Garant für den Sieg gewesen. "Nur acht Gegentore in der zweiten Halbzeit sind ein klarer Beleg dafür, wie wir auch in den kommenden Spielen die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren können, nämlich mit gemeinschaftlicher und fokussierter Abwehrarbeit."

Hansa: Schulz - René Willführ (1), Gratzkowski (4), Holtmann (2/1), Martin Willführ (2), Mühmer (1), Gießel (4), Köhring (4), Remter (1), Hennigs (2), Havemann (3), Neumann, Kipcke, Altmann (4)

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